Wirtschaftsförderung: Mikrokredit beantragen!

MikroF — Mikrokredit / Mikrodarlehen vom Freistaat Thüringen

Ein Mikro­kre­dit in Höhe bis 10 Tsd. Euro ist der häu­figs­te Kre­dit­be­darf von Exis­tenz­grün­dern in Deutsch­land.

Die Regu­lie­rung des Finanz­mark­tes und die damit ein­her­ge­hen­de Ban­ken­po­li­tik erschwe­ren wei­ter die Geneh­mi­gung von gewerb­li­chen Kre­di­ten. Ins­be­son­de­re Exis­tenz­grün­der sowie Jung­un­ter­neh­mer haben auf­grund ihrer feh­len­den Sicher­hei­ten noch gerin­ge­re Erfolgs­chan­cen auf einen Mikro­kre­dit.

Die Lan­des­re­gie­rung Thü­rin­gen hat 2016 mit einem wei­te­ren Wirt­schafts­för­der­pro­gramm reagiert. Grün­der­vor­ha­ben oder Vor­ha­ben jun­ger Unter­neh­men kön­nen nun in den ers­ten 5 Jah­ren mit einem Mikro­kre­dit unter­stüt­zen wer­den.

Zu beach­ten ist, dass der Sitz des Unter­neh­mens in Thü­rin­gen ist, und dass zum Zeit­punkt der Kre­dit­zu­sa­ge noch nicht mit dem Vor­ha­ben begon­nen wur­de.

Mikrokredit — Konditionen

Der im Busi­ness­plan nach­zu­wei­sen­de Kre­dit­be­darf muss zwi­schen 2.000 und 10.000 Euro lie­gen. Nach einer ein­jäh­ri­gen Til­gung kann die­ser Betrag bis zu ins­ge­samt 20.000 Euro auf­ge­stockt wer­den. Die maxi­ma­le Kre­dit­lauf­zeit beträgt 5 Jah­re.

Eine til­gungs­freie Anlauf­zeit von einem Jahr ist grund­sätz­lich mög­lich. Der Soll­zins­satz beträgt 3%.

Mikrokredit — Vorteile

Die Aus­zah­lung des Mikro­kre­di­tes beträgt 100%.

Eine Bear­bei­tungs­ge­bühr oder Bereit­stel­lungs­pro­vi­si­on gibt es nicht. Die Besi­che­rung des Dar­le­hens durch den Exis­tenz­grün­der oder Jung­un­ter­neh­mer ist nicht erfor­der­lich. Der Ein­zug der Zin­sen erfolgt monat­lich nach­träg­lich. Son­der­til­gun­gen sind jeder­zeit und ohne Zah­lung einer Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung mög­lich.

Mikrokredit — Antragstellung

Für die Antrag­stel­lung des Mikro­dar­le­hens gilt das Glei­che wie bei einer regu­lä­ren Bank. Der per­sön­li­che Ein­druck und die Finanz­si­tua­ti­on des Exis­tenz­grün­ders oder Jung­un­ter­neh­mers, ein nach­voll­zieh­ba­rer Busi­ness­plan sowie bis­he­ri­ge betriebs­wirt­schaft­li­che Aus­wer­tun­gen (BWA) und Jah­res­ab­schlüs­se sind ent­schei­dend.

Dane­ben müs­sen wei­te­re Unter­la­gen wie:

  1. De-minimis-Erklärung
  2. Bestim­mung zu „Poli­tisch expo­nier­ten Per­so­nen“ (PEP)
  3. Legitimationsprüfung bzw. Post­I­dent-Ver­fah­ren
  4. Lebens­lauf
  5. SCHUFA-Selbst­aus­kunft
  6. Kopie EC-Kar­te (Vor­der- und Rückseite)
  7. Kontoauszüge der letz­ten 3 Mona­te
  8. letz­ter Ein­kom­mens­steu­er­be­scheid
  9. Ein­kom­mens­nach­wei­se (Lohn / Gehalt)
  10. ggf. Bewil­li­gungs­be­scheid vom Job­Cen­ter oder der Arbeits­agen­tur
  11. Kontoauszüge der letz­ten 3 Mona­te
  12. Mietverträge (für gewerb­li­che Nut­zung)
  13. Gewer­be­an­mel­dung
  14. Anmel­dung Finanz­amt Aus­zug Han­dels­re­gis­ter etc.

ein­ge­reicht wer­den.

Unter­neh­mens­be­ra­tung Möl­ler und Kol­le­gen unter­stüt­zen bei der Erstel­lung des Busi­ness­plans, bei der Antrag­stel­lung, bei der Vor­be­rei­tung auf das Gespräch mit der Mikro­fi­nanz­agen­tur sowie bei der Abrech­nung des Mikro­kre­di­tes.

Exis­tenz­grün­der aus der Arbeits­lo­sig­keit (Job­Cen­ter oder der Arbeits­agen­tur) erhal­ten unse­re Unter­stüt­zung zu 100% geför­dert (AVGS-Gut­schein).

Alle ande­re Exis­tenz­grün­der und Jung­un­ter­neh­mer erhal­ten für unse­re Initi­al­be­ra­tung bzw. Grün­dungs­be­ra­tung und Grün­dungs­un­ter­stüt­zung bis 80% geför­dert.

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