Sanierungskonzept & Sanierungsumsetzung

Erfolgreiche Sanierung in der Krise

Soforthilfe: 2 bis 4 Tage 90% gefördert,
dann Anschlussförderung bis 80%

Eine Sanierung mittels Sanierungskonzept ist die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit eines Unternehmens und wird meist erst im Zuge einer Unternehmenskrise eingeleitet. Ein Sanierungskonzept enthält alle betriebswirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Maßnahmen, die notwendig sind, die konzeptionelle Grundlage für eine zukünftige, positive Entwicklung bzw. für eine erfolgreiche Fortführung des Unternehmens zu schaffen.

Ein Sanierungskonzept dient einerseits als konkreter Orientierungs- und Handlungsplan für den Unternehmer, andererseits als Entscheidungsgrundlage bei Finanzierungsentscheidungen von Kreditinstituten / Investoren.

Das Sanierungskonzept als neuer Standard

Der Standard IDW FAR 1/1991 wurde 2012 mit dem IDW S6 Standard überarbeitet. Im Vordergrund des IDW S6 stehen folgende Kernanforderungen für das Sanierungskonzept:

  1. Bestandsaufnahme / Analyse der Ausgangssituation (Umfeldanalyse, Branchenentwicklung / Branchenpotenzial, Analyse interner Unternehmensstrukturen, Stakeholder und Shareholder, Lagebeurteilung zum Krisenstadium und zu Krisenursachen)
  2. Beurteilung der Sanierungsfähigkeit (operative Fortführungsfähigkeit, mittel-/ langfristige Rendite-/ Wettbewerbsfähigkeit)
  3. Neues Leitbild des Unternehmens zur Erreichung branchenüblicher Renditen und einer branchenüblichen Eigenkapitalquote
  4. Integrierter Sanierungsplan mit integriertem Finanzplan, Alternativberechnungen, betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, kritischen Prämissen usw.
  5. Plausibilisierter Maßnahmeplan als Checkliste mit Zeitplanung, Budgetplanung, Finanzierungsplanung und personellen Ressourcen / Verantwortlichkeiten, der alle Unternehmens- und Funktionsbereiche umfasst
  6. Fazit / plausibilisierte und neutrale Urteilsbildung
Unternehmenskrisen sind häufig Resultate mehrstufiger Ursache-Wirkungsketten. Die Krisenursachen zu erkennen und zu dokumentieren ist wesentlicher Bestandteil des Konzeptes, auch wenn dies die Summe der versäumten Gegenmaßnahmen offenlegt.

Integriertes Kommunikationskonzept

Eine Sanierung betrifft nicht nur Gesellschafter / Unternehmer / Management und die Kreditgeber (Banken und Investoren), sondern auch weitere Anspruchsgruppen wie Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und ggf. der Staat.

Es ist wichtig, alle wichtigen Anspruchsgruppen frühzeitig, konstruktiv und schlichtend in den Sanierungsprozess, ggf. nach Absprache mit dem Unternehmer auch in das Sanierungskonzept des Unternehmens einzubeziehen.

Unternehmensberatung Möller steht kleinen und mittleren Unternehmen in Zusammenarbeit mit der zuständigen Hausbank und ggf. Investoren unterstützend zur Seite, ein Sanierungskonzept gemäß der IDW S6 Standards zu erstellen und die Sanierung im Rahmen einer längerfristigen Zusammenarbeit umzusetzen.

Der Unternehmenssanierer im Interim-Management

Der Typ Unternehmenssanierer zeichnet sich durch seine hoch kommunikative und konsequente – im Interim-Management zeitlich begrenzte – unterstützende Führung des Unternehmens aus.

Die Aussichten einer erfolgreichen Unternehmenssanierung sind mit einem zeitlich befristeten Interim-Manager, der das Unternehmen saniert, um ein vielfaches höher. Das bestenfalls durch ihn erstellte Sanierungskonzept kann zügig, neutral und mit ungewohntem Nachdruck umgesetzt werden.

Das bisherige Führungsteam ist für diese Aufgaben in der Regel nicht geeignet, da die notwendigen Veränderungsprozesse nicht so schnell gesehen und nicht so konsequent umgesetzt werden können.

Diese Leistungen sind förderfähig.

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