Qualitätsmanagement — Lieferantenaudits

Sinn von Lieferantenaudits

- Wert­schöp­fungs­ket­ten ver­bes­sern -

Bei Lie­fe­ran­ten­au­dits erfolgt die Begut­ach­tung und Bewer­tung des Kun­den — oder des exter­nen Audi­tors — zur Leis­tungs­fä­hig­keit und Qua­li­tät sei­nes Lie­fe­ran­tens. Es wer­den die Leis­tun­gen der jewei­li­gen Lie­fe­ran­ten anhand fest­ge­leg­ter Bewer­tungs- bzw. Qua­li­täts­kri­te­ri­en (IST-Zustand) ermit­telt und mit dem zwi­schen bei­den Par­tei­en ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Soll-Zustand ver­gli­chen.

Im Anschluss der Ana­ly­se wer­den alle – aus Kun­den­sicht erfor­der­li­chen – Ver­bes­se­rungs­maß­nah­men doku­men­tiert und deren zeit­li­che Umset­zung zwi­schen bei­den Par­tei­en ver­ein­bart. Mit die­sen Maß­nah­men wol­len Kun­den (teil­wei­se bis zum 2. Grad der Lie­fer­ket­te) sicher­stel­len, dass die vom Lie­fe­ran­ten und Unter­lie­fe­ran­ten gefer­tig­ten Pro­duk­te bzw. zu erbrin­gen­den Dienst­leis­tun­gen in einem gleich blei­bend hohen Stan­dard bereit­ge­stellt wer­den.

Die Ver­bes­se­rungs- und Ver­än­de­rungs­maß­nah­men des Lie­fe­ran­ten­sys­tems soll­ten als eine Unter­stüt­zung zur Wei­ter­ent­wick­lung des Lie­fe­ran­ten ver­stan­den wer­den. Denn in einer Lie­fer- oder Wert­schöp­fungs­ket­te — bestehend aus ver­schie­de­nen Zulie­fe­rern — kön­nen nur gemein­sam  hoch qua­li­ta­ti­ve / wett­be­werbs­fä­hi­ge Pro­duk­te her­ge­stellt wer­den.

Lie­fe­ran­ten­au­dits kön­nen auch dazu die­nen, den bes­ten Zulie­fer­part­ner aus­zu­wäh­len. Ana­log zur bereits beschrie­be­nen Vor­ge­hens­wei­se die­nen wie­der fest­ge­leg­te Bewer­tungs- bzw. Qua­li­täts­kri­te­ri­en des Kun­den dazu, den IST-Zustand bei ver­schie­de­nen poten­zi­el­len Zulie­fer­part­nern fest­zu­stel­len und zu ver­glei­chen. Der Zulie­fe­rer, der den Bewer­tungs- bzw. Qua­li­täts­kri­te­ri­en des Kun­den am bes­ten ent­spricht, wird der künf­ti­ge Lie­fe­rant bzw. Haupt­lie­fe­rant.

Vorteile von Lieferantenaudits

  1. Siche­rung der eige­nen Pro­dukt­qua­li­tät
  2. weni­ger Aus­fäl­le, dadurch Sen­kung der Lager­kos­ten
  3. Erhö­hung der Pro­duk­ti­vi­tät und Ren­ta­bi­li­tät
  4. Rück­ver­folg­bar­keit der Pro­duk­te und Leis­tun­gen
  5. Ver­trau­en in die Umwelt­freund­lich­keit
  6. höhe­re Kun­den­ori­en­tie­rung /-bin­dung
  7. ver­bes­ser­te Wett­be­werbs­fä­hig­keit
  8. Ver­mei­dung von Image­ver­lus­ten

Systematisches Vorgehen bei Lieferantenaudits

  1. Ana­ly­se und Bewer­tung der Lie­fe­ran­ten nach bestimm­ten Qua­li­täts­kri­te­ri­en
  2. Erar­bei­tung von indi­vi­du­el­len Qua­li­täts­ver­ein­ba­run­gen mit dem jewei­li­gen Lie­fe­ran­ten
  3. Ablei­tung, Durch­füh­rung und Erfolgs­kon­trol­le erfor­der­li­cher Ver­bes­se­rungs­maß­nah­men beim Lie­fe­ran­ten

Unter­neh­mens­be­ra­tung Möl­ler unter­stützt bei der Durch­füh­rung von Lie­fe­ran­ten­au­dits, Imple­men­tie­rung der Lie­fe­ran­ten­be­wer­tungs- und Aus­wahl­sys­te­me und ent­wi­ckelt die gewünsch­ten Lie­fe­ran­ten wei­ter. Die­se Leis­tun­gen sind för­der­fä­hig.

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