Qualitätsmanagement — Interne Audits

Interne Audits — die Wirksamkeitsprüfung

Audit kommt vom Latei­ni­schen und bedeu­tet „Zuhö­ren“ (audire). Mit­tels eines Audits wer­den durch genau­es Hin­se­hen und Hin­hö­ren die bestehen­den Situa­tio­nen ana­ly­siert und bei Bedarf ver­bes­sert. Ent­schei­dend ist, das Audit gemein­sam mit allen Betei­lig­ten durch­zu­füh­ren. Das betrifft ins­be­son­de­re not­wen­di­ge Ver­bes­se­rungs- und Ver­än­de­rungs­pro­zes­se.

Falls erfor­der­lich müs­sen die Betei­lig­ten ein kur­zes Coa­ching zum eige­nen Zeit- und Selbst­ma­nage­ment erhal­ten, um wie­der die rich­ti­gen Prio­ri­tä­ten (Auf­ga­ben­er­le­di­gung nach Wich­tig­keit und Dring­lich­keit) set­zen zu kön­nen. Zudem müs­sen die Betei­lig­ten ler­nen, ihre eige­ne Arbeit kri­tisch zu hin­ter­fra­gen und Ver­bes­se­run­gen abzu­lei­ten. Die Initi­ie­rung eines betrieb­li­chen Vor­schlags­we­sens mit ent­spre­chen­den Moti­va­ti­ons­mo­del­len för­dert ange­streb­te Ver­bes­se­rungs- und Ver­än­de­rungs­pro­zes­se.

Inter­ne Audits unter­stüt­zen, die gestell­ten Unter­neh­mens­zie­le und Unter­neh­mens­stra­te­gi­en auf des­sen Wirk­sam­keit zu über­prü­fen. Die Auf­recht­erhal­tung und Pfle­ge von auf­ge­bau­ten QM-Sys­te­men erfor­dern regel­mä­ßig inter­ne Audits. Die Erfül­lung die­ser Norm­for­de­rung bil­det auch die Grund­la­ge für eine exter­ne Audi­tie­rung durch eine unab­hän­gi­ge Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­le.

Audit — Arten

Es kön­nen ein­zel­ne Pro­duk­te (Pro­dukt-Audit) oder Ver­fah­ren (Ver­fah­rens-Audit) oder kom­ple­xe Zusam­men­hän­ge (Sys­tem-Audit) zum Gegen­stand haben.

Vorteile von internen Audits

Die Durch­füh­rung von inter­nen Audits kann mit­hil­fe von exter­nen Fach­ex­per­ten erfol­gen, was fol­gen­de Vor­tei­le sichert:

  1. Ein exter­ner Fach­ex­per­te betrach­tet das Unter­neh­men unter einem ande­ren Blick­win­kel und beur­teilt neu­tral die Erfül­lung der gestell­ten Anfor­de­run­gen (Effi­zi­enz­vor­teil).
  2. Ein exter­ner Fach­ex­per­te erar­bei­tet neue Ansatz­punk­te und Hin­wei­se für den Ver­bes­se­rungs­pro­zess (Wis­sens­trans­fer) und setzt die­se, wenn gewünscht, um.
  3. Ein exter­ner Fach­ex­per­te spart Unter­neh­mens­res­sour­cen. Gemein­sam kön­nen Schwer­punk­te für die Durch­füh­rung der inter­nen Audits erar­bei­tet und umge­setzt wer­den (Res­sour­cen­vor­teil).
  4. Ein exter­ner Fach­ex­per­te bewirkt in der Regel eine höhe­re Moti­va­ti­on der Mit­ar­bei­ter, da Exter­ne im Unter­neh­men per­sön­lich unbe­las­tet sind (Inte­gra­ti­ons­vor­teil im Audit­pro­zess).

Auf­wand und Nut­zen müs­sen für Unter­neh­men bzw. die am Audit Betei­lig­ten in einem ange­mes­se­nen Ver­hält­nis ste­hen. Die­se Leis­tun­gen sind för­der­fä­hig.

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