Führungsinstrument Management-Audits

Sinn und Zweck von Management-Audits

Das Manage­ment-Audit ist ein Teil­be­reich von Inter­nen Audits, Lie­fe­ran­ten­au­dits und Zer­ti­fi­zie­rungs­au­dits.

Ein Manage­ment-Audit ist ein Pro­zess, der zur ganz­heit­li­chen Ent­wick­lung von Mit­ar­bei­tern und Füh­rungs­kräf­ten ein­ge­setzt wird.

Schritt I — Erstellung eines Kompetenzmodells

Begon­nen wird mit der Ent­wick­lung eines Kom­pe­tenz­mo­dells unter Ein­be­zie­hung ver­schie­de­ner Füh­rungs- und Leit­sät­ze des Unter­neh­mens. Die­se sind zum Bei­spiel Unter­neh­mens­po­li­tik, Unter­neh­mens­zie­le, Unter­neh­mens­stra­te­gie, Leit­bild des Unter­neh­mens und die Unter­neh­mens­kul­tur.

Das Kom­pe­tenz­mo­dell kann somit als ange­streb­ter bzw. Soll-Zustand aller fach­li­chen, metho­di­schen, sozia­len Fähig­kei­ten der Füh­rungs­kräf­te, ein­schließ­lich ihrer Selbst­kom­pe­tenz bezeich­net wer­den.

Die Selbst­ein­schät­zung von Kom­pe­ten­zen und Inkom­pe­ten­zen kann immer nur bis zu einem bestimm­ten Grad erfol­gen. Denn die Fremd­wahr­neh­mung weicht von der Selbst­wahr­neh­mung häu­fig und wesent­lich ab.

Schritt II — Erstellung einer Leistungs- und Potentialbewertung

Ist der ange­streb­te (Soll-)Zustand bekannt, erfolgt die Leis­tungs- und Poten­ti­al­be­wer­tung der Füh­rungs­kräf­te.

Dies kann als Ana­ly­se des Ist-Zustan­des und mög­li­cher Poten­zia­le, mit­tels ver­schie­de­ner Instru­men­te der Per­so­nal- und Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung vor­ge­nom­men wer­den.

Wäh­rend die Leis­tungs­be­ur­tei­lung die in der Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart erbrach­te Leis­tung der Füh­rungs­kraft zugrun­de legt, bezieht sich die Poten­zi­al­be­wer­tung auf kon­kre­te zukünf­ti­ge Anfor­de­run­gen, Auf­ga­ben oder Posi­tio­nen der Füh­rungs­kraft.

Schritt III — Ableitung von Maßnahmen

Der Pro­zess "Manage­mentau­dit" endet mit der Ablei­tung von kurz,- mit­tel- und lang­fris­ti­gen Maß­nah­men, die jede Füh­rungs­kraft bei der Errei­chung der Anfor­de­run­gen, die aus dem Kom­pe­tenz­mo­dell resul­tie­ren, unter­stützt.

Einsatzmöglichkeiten von Management-Audits

Manage­ment-Audits leis­ten vor allem durch die Poten­ti­al­ein­schät­zung der Füh­rungs­kräf­te — die den größ­ten Bei­trag zum Unter­neh­mens­er­folg leis­ten kön­nen — einen wesent­li­chen Ansatz zur Wert­ermitt­lung des Unter­neh­mens. So erfolgt der Ein­satz von Manage­ment-Audits bis­her bei:

  1. not­wen­di­gen Inter­nen Audits, Lie­fe­ran­ten­au­dits oder Zer­ti­fi­zie­rungs­au­dits,
  2. Restruk­tu­rie­rungs­maß­nah­men bzw. bei einer stra­te­gi­schen Neu­aus­rich­tung des Unter­neh­mens oder
  3. bei Unter­neh­mens­ver­käu­fen / Zusam­men­schlüs­sen bzw. Betei­li­gun­gen im Rah­men der Due Dili­gence (Risi­ko­prü­fung).

Zukunft von Management-Audits

Zukünf­tig könn­ten Manage­ment-Audits sowohl die Aus­wahl als auch die Ent­wick­lung von Füh­rungs­kräf­ten erheb­lich ver­bes­sern, wenn die­se in regel­mä­ßi­gen Abstän­den — je nach Unter­neh­mens­grö­ße — durch­ge­führt wer­den.

Regel­mä­ßi­ge Manage­ment-Audits kön­nen wesent­lich zur effi­zi­en­ten Per­so­nal­pla­nung, -steue­rung und -kon­trol­le sowie kon­ti­nu­ier­li­chen Ver­bes­se­rung und Wei­ter­ent­wick­lung des Unter­neh­mens bei­tra­gen.

Die Kom­pe­ten­zen der jewei­li­gen Füh­rungs­ty­pen kön­nen an stei­gen­de Markt- und Wett­be­werbs­an­for­de­run­gen prä­zi­ser ange­passt und für eine grö­ße­re Über­ein­stim­mung von Kom­pe­ten­zen und Anfor­de­run­gen sor­gen.

Die Fle­xi­bi­li­tät von Mana­gern und somit des gesam­ten Unter­neh­mens könn­te durch Manage­ment-Audits enorm zuneh­men. Manage­ment-Audits sind för­der­fä­hig.

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