Krisen — die Chance zum Neuanfang

Bewährtes bleibt — Krisenverursacher gehen

Hilfe im Überblick: 3 bis 20 Tage, 50–90% gefördert

Die Unter­neh­mens­kri­se durch­läuft ver­schie­de­ne Sta­di­en, die unter­schied­li­che Auf­ga­ben, Zie­le und Hil­fe­stel­lun­gen benö­ti­gen:

  1. Tur­naround Bera­tung zur Abwen­dung von Schwie­rig­kei­ten
  2. Restruk­tu­rie­rungs­be­ra­tung zur wirt­schaft­li­chen Ver­bes­se­rung
  3. Sanie­rungs­be­ra­tung zur Wie­der­her­stel­lung der Leis­tungs­fä­hig­keit
  4. Insol­venz­be­ra­tung zur Wie­der­her­stel­lung der Zah­lungs­fä­hig­keit

Unternehmenskrise — Arten und Verlauf

Der Beginn und Ablauf von Unter­neh­mens­kri­sen ver­läuft erfah­rungs­ge­mäß nach einem bestimm­ten Sche­ma. Je wei­ter eine Kri­se fort­ge­schrit­ten ist, des­to offen­sicht­li­cher sind ihre Aus­wir­kun­gen und des­to schwie­ri­ger ist ihre Hei­lung.

Ein effi­zi­en­tes Kri­sen­ma­nage­ment ist ein Hand­werk, das inter­dis­zi­pli­nä­res Know-how und weit­rei­chen­de Erfah­run­gen benö­tigt, um die Kri­se iden­ti­fi­zie­ren und recht­zei­tig hei­len zu kön­nen. Ein aus­ge­bil­de­ter und erfah­re­ner Kri­sen­be­ra­ter ist in der Lage, das Kri­sen­sta­di­um, die Kri­sen­ur­sa­chen und deren Wech­sel­wir­kun­gen schnell zu iden­ti­fi­zie­ren und ent­spre­chen­de Maß­nah­men zur Hei­lung fest­zu­le­gen bzw. umzu­set­zen.

Häu­fig beginnt die Unter­neh­mens­kri­se mit der Share­hol­der-/ Sta­ke­hol­der­kri­se, die häu­fig von Kon­flik­ten zwi­schen den Gesell­schaf­tern und Geschäfts­füh­rern, deren Blo­cka­den und Pola­ri­sie­rung geprägt ist. Häu­fig basie­ren die­se Kon­flik­te auf Miss­ver­ständ­nis­sen, die meist durch Bezie­hungs­pro­ble­me und man­geln­de Infor­ma­tio­nen her­vor­ge­ru­fen wer­den. Stu­di­en bele­gen, dass im Fal­le einer gestör­ten Bezie­hungs­ebe­ne zwi­schen Per­so­nen kei­ne erfolg­rei­che Zusam­men­ar­beit auf der Sach­ebe­ne mög­lich ist. Die Media­ti­on, durch einen neu­tra­len und erfah­re­nen Bera­ter, ist die ein­fachs­te Form der kon­struk­ti­ven Bei­le­gung des Bezie­hungs­kon­flik­tes.

Wer­den die Kon­flik­te einer Share­hol­der-/ Sta­ke­hol­der­kri­se nicht erkannt und beho­ben, folgt meist die Stra­te­gie­kri­se. Die Unei­nig­keit der Sta­ke­hol­der hat meist auch unter­schied­li­che Ansich­ten zur Unter­neh­mens­stra­te­gie zur Fol­ge. Meis­tens ist zudem kei­ne qua­li­fi­zier­te Infor­ma­ti­ons­grund­la­ge vor­han­den, um auf die­ser Basis eine Unter­neh­mens­stra­te­gie bzw. Bereichs- und Pro­dukt­stra­te­gi­en ablei­ten zu kön­nen.

Es wer­den durch die teil­wei­se stark zer­strit­te­nen, ent­schei­dungs­be­fug­ten Sta­ke­hol­der unter­schied­li­che oder kei­ne Ent­schei­dun­gen zu not­wen­di­gen Inno­va­tio­nen, Inves­ti­tio­nen, Diver­si­fi­ka­tio­nen etc. getrof­fen. Das bis­he­ri­ge Leit­bild des Unter­neh­mens ver­fällt auf Grund ver­än­der­ter Rah­men­be­din­gun­gen. Dies hat in der Regel mit­tel- und lang­fris­tig schwe­re Schä­den für das Unter­neh­men zur Fol­ge.

Der Bera­ter soll­te, nach der Media­ti­on auf der Sta­ke­hol­der­ebe­ne, die aus­rei­chen­de Infor­ma­ti­ons- und Ent­schei­dungs­grund­la­ge für die Ent­schei­dungs­be­fug­ten des Unter­neh­mens erar­bei­ten und kon­zep­tio­nell mit Vor­schlä­gen und Ent­schei­dungs­hil­fen zur Über­win­dung der Stra­te­gie­kri­se unter­stüt­zen.

Wird auch die Stra­te­gie­kri­se nicht beho­ben, begin­nen meist die offen­sicht­li­chen Aus­wir­kun­gen, wie die Pro­dukt- und Absatz­kri­se, die Füh­rungs­kri­se, die Ertrags­kri­se bzw. Ergeb­nis­kri­se und letzt­end­lich die Liqui­di­täts­kri­se und Insol­venz des Unter­neh­mens.

Unternehmenskrise — Statistiken

Erwie­sen ist, dass 80 Pro­zent aller Kri­sen­fäl­le aus dem Inne­ren des Unter­neh­mens (Sta­ke­hol­der, Struk­tu­ren, Füh­rung, Mit­ar­bei­ter) resul­tie­ren und somit — bei recht­zei­ti­gem Han­deln — ver­mie­den bzw. abge­wen­det wer­den kön­nen. Exis­tenz­be­dro­hend wer­den Kri­sen, wenn die Ursa­chen nicht recht­zei­tig erkannt oder ver­drängt und kei­ne Maß­nah­men zur Sta­bi­li­sie­rung und Wei­ter­ent­wick­lung ein­ge­lei­tet wer­den.

Die Unternehmensberatung in Krisen

Das lang­fris­ti­ge Bera­tungs­ziel ist in allen Kri­sen- und Unter­neh­mens­sta­di­en die erfolg­rei­che Fort­füh­rung durch eine zukunfts­fä­hi­ge Neu­aus­rich­tung des Unter­neh­mens — als Chan­ce zum Neu­an­fang.

Ist das Kon­zept — Tur­naroundRestruk­tu­rie­rung oder Sanie­rung — erar­bei­tet, hat sich eine gemein­sa­me Imple­men­tie­rung der Maß­nah­men ins Unter­neh­men bewährt (sie­he auch Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung). Die­se Leis­tun­gen sind för­der­fä­hig.

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