Kooperationen: Eins plus eins ist gleich drei!

Mit Kooperationen Chancen nutzen und Risiken verkleinern

Eins plus eins ist gleich drei! Kooperationen im Wirtschaftsleben funktionieren mit dieser mathematisch falschen Formel viel öfter, als man zunächst annimmt. Denn zwei Unternehmen können jeweils einen zusätzlichen Nutzen bzw. Mehrwert erreichen, als deren Summe von jeweiligen Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten in die Zusammenarbeit eingegeben wird. Wie ist das möglich?

Definition von Kooperationen

Die Kooperation ist ein zweckgerichtetes Zusammenwirken von Handlungen mehrerer Personen, Abteilungen oder Unternehmen, die mittels Arbeits- und Ressourcenteilung ein gemeinsames Ziel verfolgen. Ressourcenmanagement ist heute und wird künftig ein Erfolgsfaktor für Unternehmen.

Beide Unternehmen bleiben wirtschaftlich und rechtlich selbständig. Sie geben jedoch einen Teil ihrer wirtschaftlichen „Selbstbestimmung“ auf. Denn jedes Unternehmen kann bei den gemeinsamen Planungs-, Steuerungs-, Kontroll- und Verbesserungsaktivitäten mitbestimmen.

Die Form der Mitbestimmung, die Kooperationstiefe, Ziele der Zusammenarbeit, Meilensteine, Budgets, Geheimhaltung, Schadensersatz etc. werden zuvor klar definiert und vertraglich geregelt. So können spätere Risiken, die mit einer Zusammenarbeit einhergehen, weitgehend minimiert werden.

Ansätze und Herausforderungen von Kooperationen in der Wirtschaft

Grundsätzlich unterscheidet man:

  1. synergetische und
  2. additive Kooperationen.

Während in der Regel bei synergetischen Kooperationen ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder neue Prozesse entstehen, werden bei additiven Kooperationen Prozesse, Abläufe und Ressourcen stark optimiert, zum Beispiel durch Wegfall und Zusammenschluss oder Bilden einer stärkeren Marktmacht und Erzielung von Größeneffekten. Optimalerweise verbindet man die geplante Kooperation mit einer Organisationsentwicklung.

Kooperationen sind vor allem bei Kleinst-, Klein- und Mittelständischen Unternehmen sehr sinnvoll, besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Digitalisierung bzw. dem bevorstehenden Zukunftsmodell „Industrie 4.0„. Diese Unternehmensklassen können gemeinsam die hohen Investitionen und andere Hürden besser bewältigen und so auch auf Dauer wettbewerbsfähig bleiben.

Die Herausforderung für viele Klein- und Mittelständische Betriebe ist es, Offenheit und Vertrauen zu investieren, bisherige Denk-, Verhaltens- und Prozessstrukturen auf den Prüfstand zu stellen und zu verändern sowie Zeit zu investieren, geeignete Partner zu finden, zu pflegen und die Zusammenarbeit konzeptionell zu entwickeln. Verschiedene Verbände bieten bereits Datenbanken und Erstkontakte mit möglichen Partnern und deren Unternehmensprofilen.

Förderung von Kooperationen in der Wirtschaft

Mit über 3000 Fördermitteln in Europa gibt es auch Förderkonzepte für die Bildung einer Kooperation, insbesondere dann, wenn dadurch Innovation und Fortschritt geplant ist. Nicht nur die Zusammenarbeit von zwei und mehr Unternehmen ist förderfähig, sondern auch die zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie Hochschulen.

Unternehmensberatung Möller und Kollegen unterstützt mit der Suche von geeigneten Partnern, der Kontaktaufnahme, der konzeptionellen Zusammenarbeit, der Vertragsgestaltung und dem Projektmanagement.

Kon­tak­tie­ren Sie uns und pro­fi­tie­ren Sie –
Unternehmensberatung Möller und Kollegen

KontaktKon­takt für Ihr kos­ten­freies Erst­ge­spräch.