Gründungstypen und Gründungsgefahren

Grün­dungs­pio­nie­re kön­nen in ver­schie­de­ne Grün­dungs­ty­pen unter­schie­den, um die unter­neh­mens­in­di­vi­du­el­le Wei­ter­ent­wick­lung unter­stüt­zen zu können.Gründungspioniere spie­len eine volks­wirt­schaft­lich und gesell­schaft­lich gro­ße Rol­le. Durch ihre gerin­gen Reser­ven und feh­len­den Erfah­run­gen sind sie jedoch in der Regel sehr ver­letz­bar. Des­halb auch die hohe Sterb­lich­keits­ra­te von fast 70% bis zum 3. Jahr nach der Grün­dung.

Gründungstypen

Es wer­den fol­gen­de Grün­dungs­ty­pen unter­schie­den:

  1. das tech­no­lo­gie­ori­en­tier­te Start-up
  2. das markt­ori­en­tier­te Start-up
    (neue Kun­den­be­dürf­nis­se / Pro­blem­lö­sun­gen, Markt­ni­sche)
  3. das human­po­ten­zi­al­ori­en­tier­te Start-up
    (nutzt Ver­än­de­run­gen auf Arbeit­neh­mer­sei­te)

Gründungsgefahren

Die Kon­kurs­fäl­le in der Grün­dungs­pha­se — je nach Grün­dungs­ty­pen — sind sta­tis­tisch:

  1. Unter­neh­me­ri­sche Inkom­pe­tenz – Inkom­pe­tenz­kri­se mit 34% an Kon­kur­sen
  2. Mar­kan­te Fehl­pro­gno­sen – Fehl­pro­gno­sen­kri­se mit 39% an Kon­kur­sen durch die oft­mals sehr selek­ti­ve Wahr­neh­mung der Unter­neh­mensum­welt
  3. Man­geln­de Kon­zen­tra­ti­on der Unter­neh­mens­ak­ti­vi­tä­ten – Ver­zet­te­lungs­kri­se mit 15% an Kon­kur­sen
  4. Ande­re Grün­de mit 12% an Kon­kur­sen (z.B. star­ke Abhän­gig­kei­ten, struk­tu­rel­le Unter­ka­pi­ta­li­sie­rung / unzu­rei­chen­de Res­sour­cen, kei­ne Rück­la­gen­schaf­fung, zu gerin­ge Kun­den-, Lie­fe­ran­ten- und Arbeit­ge­ber­at­trak­ti­vi­tät)

Das größ­te Risi­ko besteht laut Credit­re­form bei einem Umsatz­vo­lu­men von 0,5 bis 2,5 Mio. Euro / Jahr.

Bei tech­no­lo­gie­ori­en­tier­ten Start-ups fin­det zudem häu­fig eine Über­be­to­nung von For­schung und Ent­wick­lung (Tech­nik­ver­liebt­heit) sowie eine man­geln­de Kun­den­ori­en­tie­rung / man­geln­de Absatz­mög­lich­kei­ten statt.

Start-ups mit einer Imi­ta­ti­ons­stra­te­gie sind dage­gen einem ungleich här­te­ren Wett­be­werb aus­ge­setzt, bspw. durch schlech­te­re Ein­kaufs­kon­di­tio­nen wegen gerin­gem Geschäfts­vo­lu­men, Skep­sis von Markt­teil­neh­mern etc.

Unter­neh­mens­be­ra­tung Möl­ler unter­stützt Exis­tenz­grün­der mit der Risi­ko­mi­ni­mie­rung bzw. Risi­ko­vor­beu­gung in genann­ten Berei­chen und mit einem per­sön­li­chen Coa­ching des Exis­tenz­grün­ders bzw. sei­ner Mit­ar­bei­ter.

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