Den rich­ti­gen Unter­neh­mens­be­ra­ter finden

Wie erkennt man den — für sich — rich­ti­gen Unter­neh­mens­be­ra­ter?

Das gute Gefühl von Anfang an.

Sie ergrei­fen die Initia­ti­ve.

Gegen­über einem guten Unter­neh­mens­be­ra­ter zei­gen Sie die Erst­in­itia­ti­ve zur Zusam­men­ar­beit.

Sie wäh­len ent­spre­chend Ihres Bera­tungs­be­darfs mög­li­che Unter­neh­mens­be­ra­ter aus und kon­tak­tie­ren sie. Das Ken­nen­lern­ge­spräch soll­te immer kos­ten­frei sei, es sei denn, dem Unter­neh­mens­be­ra­ter ent­steht ein höhe­rer Auf­wand, z.B. durch län­ge­re Anfahr­ten.

Spre­chen Sie mit meh­re­ren Unter­neh­mens­be­ra­tern. Das eige­ne Gefühl in den ers­ten 20 Sekun­den täuscht sel­ten. Ver­las­sen Sie sich dar­auf. Eine gute und ver­trau­ens­vol­le Bezie­hungs­ebe­ne zwi­schen Bera­ten­den und Unter­neh­mens­be­ra­ter trägt maß­geb­lich zum Bera­tungs­er­folg bei!

Qualifikation und Referenzen

Erkun­di­gen Sie sich nach den Qua­li­fi­ka­tionen des Unter­neh­mens­be­ra­ters und nach sei­nen geprüf­ten Refe­ren­zen (z.B. durch die Bera­ter­börse der KfW oder durch eine Akkre­di­tie­rung eines unab­hän­gigen Qua­li­täts­si­che­rers).

Die Qua­li­fi­ka­ti­on muss zu Ihrem Bera­tungs­be­darf pas­sen.

Ein guter Unter­neh­mens­be­ra­ter zeigt auf, in wel­chen Berei­chen er sich spe­zia­li­siert hat. Es nutzt kein Steu­er­be­ra­ter für eine Mar­ke­ting­be­ra­tung, kein Mar­ke­ting­spe­zia­list für eine Exis­tenz­grün­dung oder Restruk­tu­rie­rung des Unter­neh­mens und kein Betriebs­wirt für eine tech­ni­sche Unter­neh­mens­be­ra­tung. Von Unter­neh­mens­be­ra­tern die ALLES kön­nen, soll­ten man Abstand neh­men.

Unter­neh­mens­be­ra­tung Möl­ler arbei­tet in allen außer­be­triebs­wirt­schaft­li­chen Berei­chen eng mit Bera­tern und wei­te­ren Part­nern zusam­men, die sich auf ihrem Bera­tungs­ge­biet spe­zia­li­siert haben. Der Bera­tungs­kun­de pro­fi­tiert von die­ser bewähr­ten Zusam­men­ar­beit.

Auch prak­ti­sche Erfah­run­gen in der Unter­neh­mens­füh­rung sind sehr wich­tig.

Tipps und Hin­wei­se, z.B. von Hoch­schul­ab­gän­gern (z.B. Stu­den­ti­schen Unter­neh­mens­be­ra­tun­gen) kön­nen Exis­tenz­grün­der und Unter­neh­mer in ihrer Metho­dik schär­fen. Theo­re­ti­sche Fach­kennt­nis­se kön­nen wei­ter gege­ben bzw. trai­niert wer­den.

Im Fal­le von grund­le­gen­den Unter­neh­mens­ent­schei­dun­gen, wie z.B. Stra­te­gie­pla­nung und -umset­zung, Ent­schei­dun­gen zu wich­ti­gen Anspruchs­grup­pen des Unter­neh­mens usw. soll­ten jedoch wirt­schaft­lich erfah­re­ne Unter­neh­mens­be­ra­ter gewählt wer­den — opti­ma­ler Wei­se Unter­neh­mens­be­ra­ter, die nach­weis­lich bereits selbst Unter­neh­men erfolg­reich gelei­tet haben.

Consultinggesellschaft vs. Ein-Personen-Berater

In einer reprä­sen­ta­ti­ven Befra­gung durch ein bekann­tes Wirt­schafts­in­sti­tut gaben rund 50 Pro­zent der Unter­neh­men an, dass sie mit der durch­ge­führ­ten Unter­neh­mens­be­ra­tung sehr zufrie­den sind. 30 Pro­zent waren weni­ger zufrie­den und 18 Pro­zent unzu­frie­den.

Die hohe Zufrie­den­heit resul­tier­te vor allem aus der neu­tra­len Ein­schät­zung und Unter­stüt­zung der Fach­kraft, die auch neu­es Wis­sen und neue Ansät­ze in das Unter­neh­men brach­te. Die Akzep­tanz der Füh­rungs­kräf­te und Mit­ar­bei­ter war zudem gegen­über Exter­nen deut­lich höher, was die Umset­zung der Maß­nah­men enorm beschleu­nig­te.

Die Unzu­frie­den­heit wur­de vor allem auf die feh­len­de Objek­ti­vi­tät und feh­len­de Grund­qua­li­fi­ka­tio­nen des allein bera­ten­den Per­so­nal- bzw. Unter­neh­mens­be­ra­ters und auf die zu rou­ti­nier­te "Abwick­lung" von grö­ße­ren Unter­neh­mens­be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten zurück­ge­führt. Im ers­ten Fall fehl­ten häu­fig kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dun­gen und Ver­tre­tungs­re­ge­lun­gen, im zwei­ten Fall hat­ten kun­den­spe­zi­fi­sche Anpas­sun­gen einen zu gerin­gen Stel­len­wert.

Weitere Beurteilungskriterien

Ein guter Bera­ter ist Ihnen (und nur Ihnen) gegen­über kri­tisch, denn Sie erwar­ten Resul­ta­te.

Ein guter Bera­ter erar­bei­tet Ihnen eine fun­dier­te Ent­schei­dungs­grund­la­ge und gibt Ihnen Emp­feh­lun­gen — drängt Sie aber zu nichts.

Ein guter Bera­ter akzep­tiert Ihre Ansich­ten und Mei­nun­gen. Es liegt an ihm, Sie mit Argu­men­ten zu über­zeu­gen, nicht durch Druck. Brin­gen Sie des­halb sich und Ihre Mei­nung aktiv in den Bera­tungs­pro­zess ein.

Ent­schei­den Sie allein, denn Sie haf­ten spä­ter für die Ent­schei­dun­gen, nicht der Bera­ter (und auch nicht der Steu­er­be­ra­ter).

Ein guter Bera­ter geht auf die Beson­der­hei­ten Ihres Unter­neh­mens ein und gibt kei­ne all­ge­mein gül­ti­gen Rat­schlä­ge.

Ein guter Bera­ter ver­kauft Ihnen kei­ne Finanz- oder Ver­si­che­rungs­pro­duk­te.

Unabhängige Prüfung / Qualitätssicherung

Ist der Bera­ter im neu­en BAFA — Bera­tungs­pro­gramm "För­de­rung unter­neh­me­ri­schen Know-hows (Unter­neh­mens­be­ra­tun­gen ab 2016)" auf­ge­nom­men, besitzt er die wich­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen für eine erfolg­rei­che Bera­tung. Die Auf­nah­me­kri­te­ri­en sind gegen­über der KfW-Bera­tungs­ak­kre­di­tie­rung viel umfang­rei­cher. So muss zum Bei­spiel ein Qua­li­täts­ma­nage­ment­sys­tem nach DIN ISO vor­ge­legt wer­den.

Systematik und Transparenz

Aus dem kos­ten­frei­en Erst­ge­spräch soll­te ein Ange­bot ent­ste­hen, das kon­kre­te Bera­tungs­in­hal­te, Mei­len­stei­ne und Auf­wand bzw. Kos­ten beinhal­tet. Eine Ver­schwie­gen­heits­er­klä­rung des Bera­ters oder der Bera­tungs­ver­trag gewähr­leis­tet die Geheim­hal­tung Ihrer Betriebs­in­ter­na wäh­rend und unbe­grenzt nach der Bera­tung bzw. Zusam­men­ar­beit.

Fazit

Eine Unter­neh­mens­be­ra­tung kann einen hohen Nut­zen für das Unter­neh­men bedeu­ten, wenn der rich­ti­ge Unter­neh­mens­be­ra­ter aus­ge­wählt wur­de.

Die Mög­lich­keit von geför­der­ten Unter­neh­mens­be­ra­tun­gen, der Nach­weis von Qua­li­fi­ka­ti­on und Erfah­rung und die Akkre­di­tie­rung / Prü­fung durch unab­hän­gi­ge Stel­len sen­ken das Kos­ten­ri­si­ko und erhö­hen die Chan­ce der erfolg­rei­chen Unter­neh­mens­be­ra­tung.

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