Neue Förderprogramme für Digitalisierung

Was ist eine Digitalisierung und wie profitiert das kleine und mittlere Unternehmen?

Ein­fach aus­ge­drückt ver­steht man unter Digi­ta­li­sie­rung bzw. Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­ten im Unter­neh­men die Auf­nah­me, Auf­be­rei­tung, Spei­che­rung, Ver­ar­bei­tung, Über­tra­gung und Archi­vie­rung von Daten und Infor­ma­tio­nen in digi­ta­ler Art bzw. mit­tels Nut­zung digi­ta­ler Gerä­te.

Wer­den meh­re­re Auf­ga­ben (ggf. auch aus unter­schied­li­chen Abtei­lun­gen) sinn­voll zusam­men­ge­fasst, ent­ste­hen Pro­zes­se. Auf­ga­ben bzw. Pro­zes­se ste­hen häu­fig in Wech­sel­wir­kung zuein­an­der, die bei Ver­än­de­run­gen oder der Digi­ta­li­sie­rung beson­ders zu beach­ten sind. Eben­so sind "Medi­en­brü­che" weit­ge­hend zu mini­mie­ren und bes­ten­falls aus­zu­schlie­ßen.

Medi­en­brü­che in digi­ta­li­sier­ten oder digi­tal opti­mier­ten Pro­zes­sen füh­ren immer wie­der zur Inef­fi­zi­enz, Stör­an­fäl­lig­keit oder sicher­heits­re­le­van­ten Aspek­ten, die gro­ße Risi­ken bir­gen. Des­halb ist es wich­tig, Ana­ly­se, Kon­zept, Durch­füh­rung und Kon­trol­le der Digi­ta­li­sie­rung mit einem erfah­re­nen Bera­ter durch­zu­füh­ren. Sowohl die Bera­tung als auch die Umset­zung von Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­ten ist för­der­fä­hig.

Neue Förderprogramme für Digitalisierungsprojekte

Die KfW hat zwei neue För­der­pro­gram­me im Rah­men von Inno­va­tions- und Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­ten

  1. ERP-Digi­ta­li­sie­rungs- und Inno­va­ti­ons­kre­dit“ sowie
  2. ERP-Mez­za­ni­ne für Inno­va­ti­on

zur Ver­fü­gung gestellt.

Mit die­sen Finan­zie­rungs­hil­fen, ein­schließ­lich einer geför­der­ten Unter­neh­mens­be­ra­tung in die­sen The­men, sol­len ins­be­son­de­re klei­ne (bis 50 Mit­ar­bei­ter) und mitt­le­re Unter­neh­men (bis 250 Mit­ar­bei­ter) den Weg in das digi­ta­le Zeit­al­ter geeb­net bekom­men.

Wei­te­re För­der­pro­gram­me für eine Unter­stüt­zung durch Bera­ter sind:

  1. Sach­sen: Mit­tel­stands­richt­li­nie der Säch­si­schen Auf­bau­bank (SAB) und Mit­tel­stands­för­der­pro­gramm der Stadt Leip­zig
  2. Thü­rin­gen: Thü­rin­ger Bera­tungs­richt­li­nie
  3. För­de­rung unter­neh­me­ri­schen Know-hows (BAFA)
  4. "go-digi­tal" vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie
  5. Ver­bes­se­rung des Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­ni­veaus
  6. Elek­tro­ni­scher Geschäfts­ver­kehr (E-Busi­ness)

Wei­ter­le­sen

Kooperationen: Eins plus eins ist gleich drei!

Mit Kooperationen Chancen nutzen und Risiken verkleinern

Eins plus eins ist gleich drei! Koope­ra­tio­nen im Wirt­schafts­le­ben funk­tio­nie­ren mit die­ser mathe­ma­tisch fal­schen For­mel viel öfter, als man zunächst annimmt. Denn zwei Unter­neh­men kön­nen jeweils einen zusätz­li­chen Nut­zen bzw. Mehr­wert errei­chen, als deren Sum­me von jewei­li­gen Stär­ken, Kom­pe­ten­zen und Fähig­kei­ten in die Zusam­men­ar­beit ein­ge­ge­ben wird. Wie ist das mög­lich?

Definition von Kooperationen

Die Koope­ra­ti­on ist ein zweck­ge­rich­te­tes Zusam­men­wir­ken von Hand­lun­gen meh­re­rer Per­so­nen, Abtei­lun­gen oder Unter­neh­men, die mit­tels Arbeits- und Res­sour­cen­tei­lung ein gemein­sa­mes Ziel ver­fol­gen. Res­sour­cen­ma­nage­ment ist heu­te und wird künf­tig ein Erfolgs­fak­tor für Unter­neh­men.

Bei­de Unter­neh­men blei­ben wirt­schaft­lich und recht­lich selb­stän­dig. Sie geben jedoch einen Teil ihrer wirt­schaft­li­chen "Selbst­be­stim­mung" auf. Denn jedes Unter­neh­men kann bei den gemein­sa­men Pla­nungs-, Steue­rungs-, Kon­troll- und Ver­bes­se­rungs­ak­ti­vi­tä­ten mit­be­stim­men.

Die Form der Mit­be­stim­mung, die Koope­ra­ti­ons­tie­fe, Zie­le der Zusam­men­ar­beit, Mei­len­stei­ne, Bud­gets, Geheim­hal­tung, Scha­dens­er­satz etc. wer­den zuvor klar defi­niert und ver­trag­lich gere­gelt. So kön­nen spä­te­re Risi­ken, die mit einer Zusam­men­ar­beit ein­her­ge­hen, weit­ge­hend mini­miert wer­den.

Ansätze und Herausforderungen von Kooperationen in der Wirtschaft

Grund­sätz­lich unter­schei­det man:

  1. syn­er­ge­ti­sche und
  2. addi­ti­ve Koope­ra­tio­nen.

Wäh­rend in der Regel bei syn­er­ge­ti­schen Koope­ra­tio­nen ein neu­es Pro­dukt, eine neue Dienst­leis­tung oder neue Pro­zes­se ent­ste­hen, wer­den bei addi­ti­ven Koope­ra­tio­nen Pro­zes­se, Abläu­fe und Res­sour­cen stark opti­miert, zum Bei­spiel durch Weg­fall und Zusam­men­schluss oder Bil­den einer stär­ke­ren Markt­macht und Erzie­lung von Grö­ßen­ef­fek­ten. Opti­ma­ler­wei­se ver­bin­det man die geplan­te Koope­ra­ti­on mit einer Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung.

Koope­ra­tio­nen sind vor allem bei Kleinst-, Klein- und Mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men sehr sinn­voll, beson­ders vor dem Hin­ter­grund der aktu­el­len Digi­ta­li­sie­rung bzw. dem bevor­ste­hen­den Zukunfts­mo­dell "Indus­trie 4.0". Die­se Unter­neh­mens­klas­sen kön­nen gemein­sam die hohen Inves­ti­tio­nen und ande­re Hür­den bes­ser bewäl­ti­gen und so auch auf Dau­er wett­be­werbs­fä­hig blei­ben.

Die Her­aus­for­de­rung für vie­le Klein- und Mit­tel­stän­di­sche Betrie­be ist es, Offen­heit und Ver­trau­en zu inves­tie­ren, bis­he­ri­ge Denk-, Ver­hal­tens- und Pro­zess­struk­tu­ren auf den Prüf­stand zu stel­len und zu ver­än­dern sowie Zeit zu inves­tie­ren, geeig­ne­te Part­ner zu fin­den, zu pfle­gen und die Zusam­men­ar­beit kon­zep­tio­nell zu ent­wi­ckeln. Ver­schie­de­ne Ver­bän­de bie­ten bereits Daten­ban­ken und Erst­kon­tak­te mit mög­li­chen Part­nern und deren Unter­neh­mens­pro­fi­len.

Förderung von Kooperationen in der Wirtschaft

Mit über 3000 För­der­mit­teln in Euro­pa gibt es auch För­der­kon­zep­te für die Bil­dung einer Koope­ra­ti­on, ins­be­son­de­re dann, wenn dadurch Inno­va­ti­on und Fort­schritt geplant ist. Nicht nur die Zusam­men­ar­beit von zwei und mehr Unter­neh­men ist för­der­fä­hig, son­dern auch die zwi­schen Unter­neh­men und For­schungs­ein­rich­tun­gen sowie Hoch­schu­len.

Unter­neh­mens­be­ra­tung Möl­ler und Kol­le­gen unter­stützt mit der Suche von geeig­ne­ten Part­nern, der Kon­takt­auf­nah­me, der kon­zep­tio­nel­len Zusam­men­ar­beit, der Ver­trags­ge­stal­tung und dem Pro­jekt­ma­nage­ment.

Infor­mie­ren Sie sich auch über Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten zur Digi­ta­li­sie­rung / Ver­net­zung (Indus­trie 4.0) Ihres Unter­neh­mens.

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Haftung in der GmbH mit dem Privatvermögen

Die Haftung der GmbH

Die Haf­tung der GmbH (Gesell­schaft mit begrenz­ter Haf­tung) begrenzt sich im Regel­fall auf das Gesell­schafts­ver­mö­gen der GmbH. Es gibt jedoch Aus­nah­men, in denen auch Geschäfts­füh­rer / Gesell­schaf­ter der GmbH unbe­grenzt mit dem Pri­vat­ver­mö­gen haf­ten müs­sen.

Privathaftung wegen fehlender Handelsregister-Eintragung

Bis die UG oder GmbH im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen ist, besitzt sie den Sta­tus einer Vor-Gesell­schaft in Form einer BGB-Gesell­schaft. Somit haf­ten alle Gesell­schaf­ter pri­vat, unbe­grenzt und gesamt­schuld­ne­risch gegen­über Drit­ten.

Gesamt­schuld­ne­risch heisst, ist ein Gesell­schaf­ter nicht in der Lage, sei­ne finan­zi­el­le Haf­tung zu über­neh­men, haf­ten der / die ande­ren Gesell­schaf­ter für ihn pri­vat und unbe­grenzt mit.

Privathaftung wegen Pflichtverletzung

Das deut­sche Gesetz erwar­tet, dass ein Geschäfts­füh­rer in sei­ner Bran­che kom­pe­tent und in der Lage sein muss, die Geschäf­te der GmbH mit der „Sorg­falt eines ordent­li­chen Geschäfts­man­nes“ aus­zu­füh­ren. Damit über­nimmt der GmbH Geschäfts­füh­rer auch eine Viel­zahl von kauf­män­ni­schen Pflich­ten und Auf­ga­ben.

Beach­tet der GmbH Geschäfts­füh­rer die­sen Grund­satz nicht, kön­nen Scha­dens­er­satz­an­sprü­che der Gesell­schaft ent­ste­hen.

Die­se Haf­tung besteht auch, wenn der Geschäfts­füh­rer auf Wei­sung der Gesell­schaf­ter gehan­delt hat, wenn auch nur in gemil­der­ter Form.

Privathaftung wegen Insolvenzverschleppung

Das Gesetz legt fest, dass Geschäfts­füh­rer einer GmbH und UG unver­züg­lich, spä­tes­tens jedoch inner­halb von drei Wochen nach Ein­tritt einer Zah­lungs­un­fä­hig­keit den Insol­venz­an­trag stel­len müs­sen.

Mit einem auf den Betrieb zuge­schnit­te­nen Con­trol­ling ist der Geschäfts­füh­rer jeder­zeit in der Lage, Fehl­ent­wick­lun­gen früh­zei­tig zu erken­nen und recht­zei­tig Gegen­maß­nah­men ein­zu­lei­ten. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Klä­rung und Bean­tra­gung einer Rege­lin­sol­venz erhal­ten Sie unter Insol­venz­be­ra­tung.

Unter­neh­mens­be­ra­tung Möl­ler und Kol­le­gen ist ein zer­ti­fi­zier­tes Bera­tungs­un­ter­neh­men für die Mit­tel­stands- / Manage­ment­be­ra­tung. Mit dem monat­li­chen Ser­vice­ver­trag ab 99 Euro (net­to) erhal­ten UG- oder GmbH Geschäfts­füh­rer kauf­män­ni­sche Unter­stüt­zung und Sicher­heit bei der Aus­füh­rung aller kauf­män­ni­schen Tätig­kei­ten.

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Buchhaltung selbst erledigen oder durch Externe?

Die Buchhaltung — eine wichtige Entscheidung zur Unternehmensführung

Mit der Exis­tenz­grün­dung stel­len sich Exis­tenz­grün­der und Jung­un­ter­neh­mer oft­mals die Fra­ge, ob die Buch­hal­tung einem Steu­er­be­ra­ter über­las­sen oder selbst erle­digt wer­den kann. Auch gewach­se­ne Unter­neh­men über­le­gen, wel­che die für sie bes­se­re Vari­an­te ist — die Ein­stel­lung einer Buch­hal­te­rin oder der Steu­er­be­ra­ter. Eine rich­ti­ge Ant­wort gibt es hier — wie so häu­fig — nicht. Des­halb möch­ten wir im Fol­gen­den ein paar wich­ti­ge Tipps zur Ent­schei­dung mit­ge­ben.

Grund­sätz­lich benö­tigt man für die lau­fen­de Buch­hal­tung kei­nen Steu­er­be­ra­ter. Bei Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten (Ver­ein, GmbH, AG etc.) muss jedoch der Jah­res­ab­schluss durch einen Steu­er­be­ra­ter geprüft und unter­schrie­ben bzw. fest­ge­stellt sein. Die Haf­tung für die Rich­tig­keit der Buch­füh­rung und Erklä­run­gen gegen­über dem Finanz­amt über­nimmt letzt­end­lich immer der Unter­neh­mer mit sei­ner Unter­schrift.

Vie­le Grün­der und Unter­neh­mer wis­sen nicht, was sie genau mit den steu­er­li­chen und sons­ti­gen Erklä­run­gen gegen­über dem Steu­er­be­ra­ter unter­schrei­ben. Dies betrifft sowohl den Inhalt / den Zah­len­teil der Erklä­run­gen als auch den haf­tungs­recht­li­chen Aspekt. Wir raten des­halb drin­gend, sich künf­tig mit die­sem — für die erfolg­rei­che Unter­neh­mens­füh­rung — not­wen­di­gen Unter­neh­mens­be­reich "Buch­hal­tung / Buch­füh­rung" näher zu befas­sen und die abzu­ge­ben­den Erklä­run­gen genau zu lesen. Bei Ver­ständ­nis­fra­gen muss der Steu­er­be­ra­ter Aus­kunft geben.

Voraussetzungen zur ordnungsgemäßen Buchhaltung

Vor­aus­set­zun­gen, die der Grün­der oder ein Unter­neh­mer bzw. sein "Hand­lungs­ge­hil­fe" benö­tigt:

  1. Wis­sen über die Grund­la­gen der ord­nungs­ge­mä­ßen Buch­füh­rung (GOB)
  2. steu­er­li­ches und steu­er­recht­li­ches Hin­ter­grund­wis­sen (z.B. Steu­er­ar­ten, Steu­er­sät­ze) , Rege­lun­gen und Berech­nungs­me­tho­den
  3. Zeit für die monat­li­che Buch­füh­rung und ggf. für den Jah­res­ab­schluss
  4. ein geeig­ne­tes Buch­füh­rungs­pro­gramm

Zu 1 und 2) Das Grund­la­gen­wis­sen zur Vor­be­rei­tung und zur ord­nungs­ge­mä­ßen Buch­füh­rung ist in einem Grün­der­coa­ching oder in einer Schu­lung leicht ver­mit­tel­bar, wenn man bereits ein Gefühl für Zah­len und den Wil­len zum Erler­nen die­ser Auf­ga­ben mit­bringt. Mit­tels monat­li­cher Beglei­tung (sie­he auch Ser­vice­ver­trag von Unter­neh­mens­be­ra­tung Möl­ler & Kol­le­gen) kön­nen dann spe­zi­el­le­re The­men bespro­chen und gemein­sam erle­digt wer­den.

Zu 3) Dem Grün­der und Unter­neh­mer wird ein ein­fa­ches Zeit­ma­nage­ment / Zeit­con­trol­ling emp­foh­len, denn die Zeit des Grün­ders und Unter­neh­mers gehört zur wich­tigs­ten Res­sour­ce im Unter­neh­men. Mit weni­gen und ein­fa­chen Mit­teln ist eine Grob­pla­nung, Prü­fung und Opti­mie­rung des eige­nen Zeit­ein­sat­zes mög­lich.

Mit­tels einer Zeit- und Res­sour­cen­pla­nung sowie Preis­kal­ku­la­ti­on / Preis­über­prü­fung erhält der Grün­der und Unter­neh­mer die Infor­ma­ti­on, wie viel wert­schöp­fen­de / pro­duk­ti­ve Zeit er benö­tigt, um die Gewinn­schwel­le oder 10%, 20%, 30% Ren­ta­bi­li­tät (Ver­hält­nis Gewinn zum Kapi­tal / Res­sour­cen­ein­satz) zu errei­chen und wie viel Zeit er für unter­stüt­zen­de Auf­ga­ben (einschl. Buch­hal­tung) ver­wen­den darf.

Zu 4) Buch­füh­rungs­pro­gram­me sind von kos­ten­los bis meh­re­re hun­dert Euro im Han­del zu erwer­ben. Einem "Buchungs­an­fän­ger" fällt es jedoch sehr schwer, das für sich geeig­ne­te Pro­gramm zu fin­den.

9 Tipps zur Auswahl des Buchhaltungsprogramms

  1. ein­fa­che und ver­ständ­li­che Bedie­nung (Usa­bi­li­ty)
  2. län­ge­re Markt­zu­ge­hö­rig­keit des Anbie­ters (so kann man davon aus­ge­hen, dass die Kin­der­krank­hei­ten einer Soft­ware beho­ben sind)
  3. Man­dan­ten­fä­hig­keit (heißt, es ist auf viel­leicht künf­ti­ge Unter­neh­men ohne Zusatz­kos­ten erwei­ter­bar),
  4. Vor­han­den­sein von Import­schnitt­stel­len (heu­te muss kei­ner mehr jeden Buchungs­satz per Hand buchen, per Schnitt­stel­le kann man den Kon­to­aus­zug elek­tro­nisch down­loa­den und nach einer schnel­len Bear­bei­tung in das Buch­hal­tungs­sys­tem über­spie­len, das spart sehr viel Zeit und Ner­ven — denn wie schnell hat man einen Zah­len­dre­her im Betrag und die­sen zu fin­den dau­ert oft­mals sehr lan­ge)
  5. Füh­ren / Pfle­gen von Anla­ge­ver­mö­gen (sind oft­mals kos­ten­in­ten­si­ve aber not­wen­di­ge Zusatz­mo­du­le)
  6. Schnitt­stel­len zur Über­tra­gung der Monats­an­mel­dun­gen an Els­ter (bei euro­päi­schen Geschäfts­ak­ti­vi­tä­ten auch einschl. der ZM) sowie der Jah­res­mel­dung
  7. kos­ten­freie Test­zeit, opti­ma­ler Wei­se ist eine Test­ver­si­on bis zum Errei­chen der z.B. 1000-sten Buchung
  8. güns­ti­ge Updates zur Pro­gramm­pfle­ge
  9. falls der Steu­er­be­ra­ter ein­be­zo­gen wer­den soll/muss, ist auch die Schnitt­stel­le zum Steu­er­be­ra­ter hilf­reich, die meis­ten Pro­gram­me sind jedoch dazu in der Lage

Wir emp­feh­len den Kauf einer Soft­ware. Je nach der eige­nen Finanz­pla­nung kann auch ein Monats-Abo (die kos­ten in der Regel 20–50 Euro/Monat) abge­schlos­sen wer­den. Es gibt bereits sehr gute Buch­hal­tungs­pro­gram­me ab 119 Euro ohne monat­li­che Kos­ten und ohne Kün­di­gungs­zei­ten.

Vor- und Nachteile der Buchführung in Eigenregie

 Vorteile

  1. die Bele­ge kön­nen fort­lau­fend erfasst wer­den — so ste­hen dem Grün­der und Unter­neh­mer jeder­zeit aktu­el­le Pla­nung,- Steue­rungs- und Kon­troll­da­ten zur Füh­rung des Unter­neh­mens zur Ver­fü­gung
  2. der Grün­der und Unter­neh­mer hat das bes­te Gefühl zur Zuord­nung der Bele­ge in die ent­spre­chen­den Ertrags- und Auf­wands­kon­ten, man geht davon aus, dass die Aus­wer­tun­gen somit genau­er und für ein Unter­neh­mens­con­trol­ling geeig­ne­ter sind
  3. Berich­te (Betriebs­wirt­schaft­li­che Aus­wer­tung, Zwi­schen­bi­lanz etc.) sind eben­falls jeder­zeit, aktu­ell und ohne zusätz­li­che Kos­ten erstell­bar (man­che Steu­er­be­ra­ter berech­nen für eine Betriebs­wirt­schaft­li­che Aus­wer­tung / BWA bis zu 100 Euro je Monat, obwohl das Pro­gramm die­se per Knopf­druck erstellt)
  4. der Grün­der und Unter­neh­mer kennt die aktu­el­len Zah­lungs­ein­gän­ge / Zah­lungs­aus­gän­ge, damit ist er in der Lage, jeder­zeit sei­ne Liqui­di­tät / Zah­lungs­fä­hig­keit sicher­zu­stel­len (dar­an schei­ter­ten sta­tis­tisch 80% der Unter­neh­mens­in­sol­ven­zen, trotz sehr guter Auf­trags­la­ge!)
  5. der Grün­der und Unter­neh­mer spart sich Erklä­run­gen gegen­über dem Steu­er­be­ra­ter, Kos­ten für den Steu­er­be­ra­ter und Fahrt­kos­ten / Fahr­zeit, die vor­be­rei­ten­de Buch­füh­rung erle­digt in der Regel sowie­so der Grün­der selbst
  6. kei­ne Abhän­gig­kei­ten gegen­über Steu­er­be­ra­tern (je höher die eige­ne Unkennt­nis bzw. das eige­ne Unver­mö­gen in wirt­schaft­li­chen und steu­er­li­chen Ange­le­gen­hei­ten des eige­nen Unter­neh­mens, je höher die Abhän­gig­keit zum Steu­er­be­ra­ter)
  7. letzt­end­lich bleibt der Grün­der und Unter­neh­mer von frag­wür­di­gen "Steu­er­spar­tipps" ver­schont, die ihn auch schnell in wirt­schaft­li­che Schwie­rig­kei­ten und Liqui­di­täts­fal­len brin­gen kön­nen (z.B. Schaf­fung von Rück­stel­lun­gen und deren spä­te­re Auf­lö­sung etc.), auch Vor- und Nach­tei­le von "Steu­er­spar­tipps" sind fall- bzw. unter­neh­mens­ab­hän­gig, kön­nen aber müs­sen nicht immer rich­tig sein, hier hilf auch oft­mals das eige­ne "Bauch­ge­fühl" oder eine Zweit­mei­nung

Nachteile

  1. Steu­er­li­che / Steu­er­recht­li­che Kennt­nis­se in der Buch­füh­rung müs­sen erwor­ben und aktua­li­siert wer­den
  2. Risi­ken, die mit einer nicht ord­nungs­ge­mä­ßen Buch­hal­tung ein­her­ge­hen
  3. ver­hält­nis­mä­ßig gerin­ge Aus­ga­ben für ein Buch­füh­rungs­pro­gramm
  4. höhe­rer Zeit­auf­wand als durch den Ein­kauf der Leis­tung eines Steu­er­be­ra­ters
  5. Steu­er­be­ra­ter besit­zen zwar eine Ver­mö­gens­scha­den-Haft­pflicht­ver­si­che­rung, die etwai­ge Schä­den durch Falsch­be­ra­tung oder Falsch­bu­chung beglei­chen kann, die­se wird jedoch gern durch Erwir­ken einer sepa­ra­ten Erklä­rung des Unter­neh­mers frei­ge­stellt

Unser Fazit:

Die Aneig­nung von betriebs­wirt­schaftlichen, steu­er­li­chen und steu­er­recht­li­chen Wis­sen sowie eine aktu­el­le und mög­lichst genaue Buch­füh­rung (opti­ma­ler Wei­se mit Kos­ten­stel­len) ist für die ein­wand­freie und erfolg­rei­che Grün­dung und Füh­rung eines Unter­neh­mens sehr wich­tig.

Grün­der mit ein­fa­chen Buchungs­vor­fäl­len, die sich für den wirt­schaft­li­chen bzw. buch­hal­te­ri­schen Teil ihres Unter­neh­mens inter­es­sie­ren und bereit sind, die­sen zu leis­ten, kön­nen im Rah­men eines geför­der­ten Ein­zel­coa­chings die dafür not­wen­di­gen Kennt­nis­se erlan­gen.

(Tipp: Ein geför­der­tes Ein­zel­coa­ching gibt es mit AVGS-Gut­schei­nen zu 100% und in der Regel bis zu 80% geför­dert, sie­he Initi­al­be­ra­tung). Hier lohnt sich auf jeden Fall die Über­le­gung, die Buch­füh­rung selbst zu leis­ten. Ins­ge­samt soll­ten jedoch für die unter­stüt­zen­den Tätig­kei­ten, wie z.B. für Buch­füh­rung nicht mehr als 30% der Arbeits­zeit auf­ge­wen­det wer­den, denn der Grün­der muss haupt­säch­lich sei­ner Kern­tä­tig­keit / wert­schöp­fen­den Arbeit nach­kom­men.)

Bei gewach­se­nen Unter­neh­men sind meh­re­re Infor­ma­tio­nen und Über­le­gun­gen not­wen­dig, die eine Ent­schei­dung zur eige­nen Buch­hal­tung oder Buch­hal­tung durch einen Steu­er­be­ra­ter anbe­tref­fen. Die­se Über­le­gun­gen kön­nen auch im Rah­men einer geför­der­ten Unter­neh­mens­be­ra­tung bespro­chen wer­den. Lesen Sie dazu mehr unter Kos­ten / För­de­rung einer Unter­neh­mens­be­ra­tung durch Unter­neh­mens­be­ra­tung Möl­ler und Kol­le­gen.

Bei steu­er­lich kom­ple­xe­ren Fra­gen und Pro­ble­men kann jeder­zeit ein Steu­er­be­ra­ter hin­zu­ge­zo­gen wer­den. Es ist als kei­ne "Endweder-Oder"-Entscheidung. Das rich­ti­ge Maß ist erfolgs­be­stim­mend.

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Wirtschaftsförderung: Mikrokredit beantragen!

MikroF — Mikrokredit / Mikrodarlehen vom Freistaat Thüringen

Ein Mikro­kre­dit in Höhe bis 10 Tsd. Euro ist der häu­figs­te Kre­dit­be­darf von Exis­tenz­grün­dern in Deutsch­land.

Die Regu­lie­rung des Finanz­mark­tes und die damit ein­her­ge­hen­de Ban­ken­po­li­tik erschwe­ren wei­ter die Geneh­mi­gung von gewerb­li­chen Kre­di­ten. Ins­be­son­de­re Exis­tenz­grün­der sowie Jung­un­ter­neh­mer haben auf­grund ihrer feh­len­den Sicher­hei­ten noch gerin­ge­re Erfolgs­chan­cen auf einen Mikro­kre­dit.

Die Lan­des­re­gie­rung Thü­rin­gen hat 2016 mit einem wei­te­ren Wirt­schafts­för­der­pro­gramm reagiert. Grün­der­vor­ha­ben oder Vor­ha­ben jun­ger Unter­neh­men kön­nen nun in den ers­ten 5 Jah­ren mit einem Mikro­kre­dit unter­stüt­zen wer­den.

Zu beach­ten ist, dass der Sitz des Unter­neh­mens in Thü­rin­gen ist, und dass zum Zeit­punkt der Kre­dit­zu­sa­ge noch nicht mit dem Vor­ha­ben begon­nen wur­de.

Mikrokredit — Konditionen

Der im Busi­ness­plan nach­zu­wei­sen­de Kre­dit­be­darf muss zwi­schen 2.000 und 10.000 Euro lie­gen. Nach einer ein­jäh­ri­gen Til­gung kann die­ser Betrag bis zu ins­ge­samt 20.000 Euro auf­ge­stockt wer­den. Die maxi­ma­le Kre­dit­lauf­zeit beträgt 5 Jah­re.

Eine til­gungs­freie Anlauf­zeit von einem Jahr ist grund­sätz­lich mög­lich. Der Soll­zins­satz beträgt 3%.

Mikrokredit — Vorteile

Die Aus­zah­lung des Mikro­kre­di­tes beträgt 100%.

Eine Bear­bei­tungs­ge­bühr oder Bereit­stel­lungs­pro­vi­si­on gibt es nicht. Die Besi­che­rung des Dar­le­hens durch den Exis­tenz­grün­der oder Jung­un­ter­neh­mer ist nicht erfor­der­lich. Der Ein­zug der Zin­sen erfolgt monat­lich nach­träg­lich. Son­der­til­gun­gen sind jeder­zeit und ohne Zah­lung einer Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung mög­lich.

Mikrokredit — Antragstellung

Für die Antrag­stel­lung des Mikro­dar­le­hens gilt das Glei­che wie bei einer regu­lä­ren Bank. Der per­sön­li­che Ein­druck und die Finanz­si­tua­ti­on des Exis­tenz­grün­ders oder Jung­un­ter­neh­mers, ein nach­voll­zieh­ba­rer Busi­ness­plan sowie bis­he­ri­ge betriebs­wirt­schaft­li­che Aus­wer­tun­gen (BWA) und Jah­res­ab­schlüs­se sind ent­schei­dend.

Dane­ben müs­sen wei­te­re Unter­la­gen wie:

  1. De-minimis-Erklärung
  2. Bestim­mung zu „Poli­tisch expo­nier­ten Per­so­nen“ (PEP)
  3. Legitimationsprüfung bzw. Post­I­dent-Ver­fah­ren
  4. Lebens­lauf
  5. SCHUFA-Selbst­aus­kunft
  6. Kopie EC-Kar­te (Vor­der- und Rückseite)
  7. Kontoauszüge der letz­ten 3 Mona­te
  8. letz­ter Ein­kom­mens­steu­er­be­scheid
  9. Ein­kom­mens­nach­wei­se (Lohn / Gehalt)
  10. ggf. Bewil­li­gungs­be­scheid vom Job­Cen­ter oder der Arbeits­agen­tur
  11. Kontoauszüge der letz­ten 3 Mona­te
  12. Mietverträge (für gewerb­li­che Nut­zung)
  13. Gewer­be­an­mel­dung
  14. Anmel­dung Finanz­amt Aus­zug Han­dels­re­gis­ter etc.

ein­ge­reicht wer­den.

Unter­neh­mens­be­ra­tung Möl­ler und Kol­le­gen unter­stüt­zen bei der Erstel­lung des Busi­ness­plans, bei der Antrag­stel­lung, bei der Vor­be­rei­tung auf das Gespräch mit der Mikro­fi­nanz­agen­tur sowie bei der Abrech­nung des Mikro­kre­di­tes.

Exis­tenz­grün­der aus der Arbeits­lo­sig­keit (Job­Cen­ter oder der Arbeits­agen­tur) erhal­ten unse­re Unter­stüt­zung zu 100% geför­dert (AVGS-Gut­schein).

Alle ande­re Exis­tenz­grün­der und Jung­un­ter­neh­mer erhal­ten für unse­re Initi­al­be­ra­tung bzw. Grün­dungs­be­ra­tung und Grün­dungs­un­ter­stüt­zung bis 80% geför­dert.

Spre­chen Sie uns gleich an über das Kon­takt­for­mu­lar oder per Tele­fon.

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Aufgepasst Existenzgründer — das Franchisesystem

Das Franchisesystem — eine Form der Existenzgründung

Die Ent­schei­dung für eine Exis­tenz­grün­dung trifft man sta­tis­tisch nur ein­mal im Leben, mit 42 Jah­ren. Das Fran­chise­sys­tem ist immer häu­fi­ger eine Opti­on für die eige­ne Exis­tenz­grün­dung.

Fol­gen­de Check­lis­te fasst die wich­tigs­ten Prüf­kri­te­ri­en für den künf­ti­gen Exis­tenz­grün­der zusam­men.

Checkliste zum Franchisesystem

Informationen aus dem Franchisekonzept

Die Prü­fung soll­te mit dem Fran­chi­se­kon­zept des Fran­chi­se­ge­bers begin­nen. Aus die­sem soll­te — mit ver­ständ­li­chen und ein­fa­chen Wor­ten — her­vor­ge­hen, um was es sich für ein Geschäfts­mo­dell han­delt.

Das Geschäfts­mo­dell ist aus­schlag­ge­bend für den Erfolg des Exis­tenz­grün­ders (Fran­chise­neh­mers). Es soll­te sach­lich und kauf­män­nisch über­zeu­gen und lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ven für den Exis­tenz­grün­der (Fran­chise­neh­mer) beinhal­ten.

Inno­va­ti­ve Fran­chise­sys­te­me besit­zen ein Qua­li­täts­ma­nage­ment­sys­tem, sind ggf. zer­ti­fi­ziert und ent­wi­ckeln sich stän­dig wei­ter. Dazu gehört es auch, dass sich Fran­chise­neh­mer aktiv in die Ent­wick­lung ein­brin­gen kön­nen.

Fra­gen, die sich der Grün­der stel­len soll­te:

  1. Was sind die Erfolgs­fak­to­ren des Fran­chi­se­kon­zep­tes, gibt es ein Allein­stel­lungs­merk­mal / USP? Kön­nen bzw. wie schnell kön­nen die­se Erfolgs­fak­to­ren von Mit­be­wer­bern "kopiert" wer­den?
  2. Wel­ches Ergeb­nis hat eine eige­ne Wett­be­werbs­ana­ly­se? Wel­che (ähn­li­chen) Leis­tun­gen bie­ten wie vie­le ande­re Unter­neh­men an bzw. lösen das Kun­den­pro­blem auf eine ähn­li­che / ande­re Art und Wei­se? Wor­in lie­gen — ver­gli­chen mit dem Wett­be­werb — die Stär­ken und Schwä­chen / Nach­tei­le des Fran­chise­sys­tems?
  3. Wie wur­de das Geschäfts­mo­dell in den letz­ten Jah­ren wei­ter­ent­wi­ckelt?
  4. Über wel­che Mög­lich­kei­ten kann sich der Fran­chise­neh­mer künf­tig in die Ent­wick­lung ein­brin­gen?

Informationen über den Franchisegeber

Ist das Geschäfts­mo­dell bekannt, soll­te sich der Grün­der einen Über­blick ver­schaf­fen, wie der Fran­chi­se­ge­ber auf­ge­stellt ist.

Dabei soll­te der Grün­der beach­ten, dass ihn nur ein kauf­män­nisch und fach­lich ein­wand­frei geführ­tes Unter­neh­men (Fran­chi­se­ge­ber) opti­mal, ohne grö­ße­re Haf­tungs­ri­si­ken, unter­stüt­zen kann.

Fra­gen, die sich der Grün­der stel­len soll­te:

  1. Wann wur­de das Unter­neh­men des Fran­chi­se­ge­bers gegrün­det?
  2. Wer sind die Gesell­schaf­ter bzw. Besit­zer?
  3. Was sagen aktu­el­le Wirt­schafts­aus­künf­te (BÜRGEL oder CREDITREFORM)?
  4. Wie sind die aktu­el­len Jah­res­ab­schlüs­se des Fran­chi­se­ge­bers zu beur­tei­len? (www.bundesanzeiger.de)

Erkundigungen zu "Prüfsiegel" und Bewertungen Dritter

Die Mit­glied­schaft in Ver­bän­den oder die Ver­mark­tung auf Han­dels­platt­for­men gegen Pro­vi­si­on ist kei­ne Garan­tie und Sicher­heit für ein funk­tio­nie­ren­des Fran­chi­se­kon­zept. Unter­neh­me­ri­sche Garan­ti­en und Sicher­hei­ten gibt es nicht.

Aus die­sem Grund ist es sehr wich­tig, das Fran­chi­se­kon­zept sowie den Fran­chi­se­ge­ber hin­sicht­lich der Inno­va­ti­on, Umset­zungs­fä­hig­keit bzw. wirt­schaft­li­che Trag­fä­hig­keit mit den indi­vi­du­el­len Vor­aus­set­zun­gen des künf­ti­gen Fran­chise­neh­mers zu prü­fen bzw. prü­fen zu las­sen.

Eine neu­tra­le, sach- und fach­män­ni­sche Prü­fung des Exper­ten bringt eine bedeu­tend höhe­re Pla­nungs- und Umset­zungs­si­cher­heit und redu­ziert erheb­lich wirt­schaft­li­che und Haf­tungs­ri­si­ken des Fran­chise­neh­mers!

Leistungen und Gebühren des Franchisesystems

Die wich­tigs­te Leis­tung eines Fran­chi­se­ge­bers ist das (grund­sätz­lich) wirt­schaft­lich trag­fä­hi­ge und bewähr­te Geschäfts­mo­dell. Wenn dies lang­fris­tig aus­ge­legt ist und nach­weis­bar funk­tio­niert, ist das Fun­da­ment vor­han­den.

Der Grün­der soll­te ver­trag­lich zuge­si­cher­te Leis­tun­gen prü­fen, wie z.B. Mar­ken­schutz, Ein­kaufs­vor­tei­le, Schu­lun­gen etc.

Bei den Gebüh­ren gibt es kei­ne fest­ge­leg­ten Ober- und Unter­gren­zen. Letzt­end­lich ist nicht die ange­bo­te­ne Lizenz­ge­bühr für den wirt­schaft­li­chen Erfolg oder Miss­er­folg des Fran­chise­sys­tems aus­schlag­ge­bend, son­dern das Ver­hält­nis der Ein­nah­men und Aus­ga­ben bzw. Ertrag und Auf­wand.

Meist gehen Fran­chise­neh­mer (als recht­lich und wirt­schaft­lich Selb­stän­di­ge) hohe / zu hohe Abhän­gig­kei­ten gegen­über dem Fran­chi­se­ge­ber ein. Die­se Ver­pflich­tun­gen kön­nen sich in unter­schied­lichs­ter Art wider­spie­geln und müs­sen des­halb — vor allem mit lang­fris­ti­ger Per­spek­ti­ve — geprüft und abge­wo­gen wer­den.

Wirtschaftlichkeit des Franchisemodells

Die wirt­schaft­li­che Trag­fä­hig­keit des neu­en Unter­neh­mens — als neu­en Stand­ort — ergibt sich aus den pro­gnos­ti­zier­ten Ein­nah­men und den indi­vi­du­el­len Kos­ten / Steu­ern (auch nach Abzug aller Lizenz-Gebüh­ren) sowie nach Abzug der Ein­kom­mens­zie­le des Exis­tenz­grün­ders.

Die­se müs­sen natür­lich in einem indi­vi­du­el­len Busi­ness­plan, mit einer Ertrags- und Liqui­di­täts­be­rech­nung plau­si­bi­li­siert wer­den, um das Fran­chise-Modell mit den per­sön­li­chen Ver­hält­nis­sen des Grün­ders und den eige­nen Stand­ort­ver­hält­nis­sen bewer­ten zu kön­nen.

Soll­ten die­se eige­nen Berech­nun­gen / PLAN-Zah­len von den Durch­schnitts­wer­ten der bis­he­ri­gen Fran­chise­part­ner stark abwei­chen, müs­sen die Abwei­chung genau hin­ter­fragt und durch den Fran­chi­se­ge­ber begrün­det wer­den.

Sie­he Erstel­lung Busi­ness­plan.

Gespräche mit vorhandenen Franchisenehmern

Sind bereits wei­te­re Fran­chise­neh­mer exis­tent, soll­te der Grün­der das per­sön­li­che Gespräch mit ihnen suchen.

Die­se Gesprä­che erlau­ben eine wei­te­re Plau­si­bi­li­sie­rung des Fran­chise­sys­tems und bes­ten­falls erhält man Tipps, die bei der Umset­zung des Kon­zep­tes wich­tig sind bzw. (Lern-)Kosten spa­ren.

Fra­gen, die der Grün­der stel­len soll­te:

  1. Wür­de die Ent­schei­dung noch ein­mal für die­ses Sys­tem fal­len?
  2. Wie sieht der nor­ma­le Arbeits­tag aus? Was sind die Haupt­auf­ga­ben?
  3. Wer­den Umsatz- und Gewinn­zie­le erreicht?
  4. Wann wird die Gewinn­schwel­le erreicht?
  5. Auf was muss beson­ders geach­tet wer­den?

Prüfung des Franchisevertrags

Grund­sätz­lich soll­te der Ver­trag von einem Sach­ver­stän­di­gen geprüft wer­den.

Ein Fran­chise­ver­trag ent­hält vor allem den Geschäfts­zweck, Lauf­zeit / Kün­di­gungs­fris­ten, ggf. Kon­di­tio­nen im Fal­le von Dar­le­hen etc., Gebiets­schutz sowie alle Rech­te, Pflich­ten und Haf­tungs- / Scha­dens­er­satz­re­ge­lun­gen bei­der Par­tei­en.

Fest­le­gun­gen auf ein natio­na­les Recht, ein Streit­ver­fah­ren / Streit­re­geln und ein Gerichts­ort im Streit­fall redu­zie­ren künf­ti­ge Kos­ten / Schä­den um ein Viel­fa­ches.

Vorbereitung auf das Gespräch / die Verhandlung mit dem Franchisegeber

Der Fran­chi­se­ge­ber benö­tigt immer einen Pilot­stand­ort, also mind. einen funk­tio­nie­ren­den Betrieb, den sich der Exis­tenz­grün­der anse­hen soll­te.

Fra­gen, die sich der Grün­der stel­len soll­te:

  1. Gibt es einen Pilot­be­trieb? Wenn ja, wer führt die­sen (Fran­chi­se­ge­ber oder Fran­chise­neh­mer)?
  2. Gibt es bereits betriebs­wirt­schaft­li­che Aus­wer­tun­gen zum Pilot­be­trieb?
  3. Wie war die bis­he­ri­ge kauf­män­ni­sche Ent­wick­lung?
  4. Besteht das Fran­chi­se­kon­zept län­ger, wie hat sich die Anzahl der Stand­or­te in den letz­ten 5 Jah­ren ent­wi­ckelt?
  5. Ist das Fran­chise­sys­tem auch in ande­ren Län­dern aktiv?

 

Die Check­lis­te hat kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit. Sie dient viel­mehr dem Inter­es­sier­ten bzw. Exis­tenz­grün­der dazu, sich einen ers­ten Über­blick zu ver­schaf­fen und recht­zei­tig Hil­fe in Anspruch zu neh­men.

Die Prü­fung bzw. Plau­si­bi­li­sie­rung des Fran­chise­mo­dells durch Drit­te, die indi­vi­du­el­le Anpas­sung an per­sön­li­che Vor­aus­set­zun­gen und Rah­men­be­din­gun­gen und die ers­te ver­trag­li­che Vor­prü­fung kann bis zu 80% geför­dert wer­den.

Das Ein­zel­coa­ching zur Exis­tenz­grün­dung für arbeits­su­chend gemel­de­te Per­so­nen ist sogar bis zu 100% för­der­fä­hig.

Unter­neh­mens­be­ra­tung Möl­ler und Kol­le­gen ist ein akkre­di­tier­ter und zer­ti­fi­zier­ter Part­ner für die­se The­men bzw. die­sen spe­zi­el­len Weg in eine Exis­tenz­grün­dung.

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100% Förderung für arbeitslose Gründer

Das Ende von ALG und der Neubeginn.

Bezie­her von ALGI oder ALGII haben Anspruch auf ein indi­vi­du­el­les Ein­zel­coa­ching zur Her­an­füh­rung an eine selb­stän­di­ge Tätig­keit. Der AVGS Gut­schein nach § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr.4 SGB II-MAT kann bei der Arbeits­agen­tur (ALG I) oder dem Job­cen­ter (ALG II) bean­tragt wer­den.

Bevor Sie mit Ihrer Arbeits­agen­tur oder Ihrem Job­cen­ter spre­chen, kon­tak­tie­ren Sie bit­te uns für ein kos­ten­frei­es und unver­bind­li­ches Erst­ge­spräch.

Es ist wich­tig, das Gespräch mit Ihrer Arbeits­agen­tur oder Ihrem Job­cen­ter ziel­ori­en­tiert und fun­diert zu füh­ren, um eine Chan­ce auf die­sen Zuschuss zu erhal­ten.

Im Rah­men unse­res Erst­ge­sprä­ches wer­den wir einen gro­ben sach­li­chen, orga­ni­sa­to­ri­schen und finan­zi­el­len Rah­men für die geplan­te Grün­dung ent­wi­ckeln, den Sie dann bei der Arbeits­agen­tur oder dem Job­cen­ter vor­tra­gen kön­nen. Somit ist die Aus­sicht auf eine För­der­be­wil­li­gung viel höher.

Hier erhal­ten Sie alle Infor­ma­tio­nen als Fly­er "AVGS-Gut­schein, Stand­ort Erfurt" zum AVGS-Gut­schein.

Die Finanzierung Ihrer Geschäftsidee

Vie­le Exis­tenz­grün­der mit ALG glau­ben, dass sie von vorn­her­ein kei­ne Chan­ce haben, eine Exis­tenz­grün­dung finan­zi­ell zu schul­tern. Doch gibt es mehr Mög­lich­kei­ten, als die meis­ten Men­schen / Exis­tenz­grün­der wis­sen.

Wir zei­gen Ihnen wei­te­re Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten auf. Haben Sie eine gute Geschäfts­idee, ver­fügt Unter­neh­mens­be­ra­tung Möl­ler z.B. über ein Inves­to­ren-Netz­werk. Inves­to­ren sind in der Regel stil­le Teil­ha­ber oder Dar­le­hens­ge­ber. Des Wei­te­ren gibt es Orga­ni­sa­tio­nen, die so genann­te Mikro­kre­di­te für Exis­tenz­grün­der aus­rei­chen.

Die Aus­sich­ten, eine Exis­tenz­grün­dungs­fi­nan­zie­rung bis 20.000 Euro ohne (aus­rei­chen­de) Sicher­hei­ten zu erhal­ten, sind in der Regel gering. Oft­mals allein des­halb, weil der admi­nis­tra­ti­ve Auf­wand der Bank grö­ßer ist, als der Gewinn, der mit dem Kapi­tal­ein­satz erzielt wer­den kann. Zu Zei­ten von sehr gerin­gen bzw. "NULL"-Zinsen ver­viel­fa­chen sich die­se Hür­den.

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Gewerbekredite optimal beantragen

Basel II / Basel III — Auswirkungen auf Gewerbekredite

Seit dem Inkraft­tre­ten von Basel II / Basel III haben sich grund­le­gen­de Ände­run­gen in der Kre­dit­ver­ga­be der Ban­ken erge­ben. Das Ziel von Basel II / Basel III ist ein sta­bi­le­res Finanz­sys­tem und die Begren­zung bzw. Redu­zie­rung der Haf­tung durch die Steu­er­zah­ler.

Maß­nah­men, wie die Erhö­hung des Eigen­ka­pi­tals der Ban­ken und stark erhöh­te Risi­ken, z.B. durch die Haf­tung bei Zah­lungs­aus­fäl­len, lie­ßen die Ban­ken zu einer Rei­he von wei­te­ren Maß­nah­men grei­fen, die Grün­der und Unter­neh­mer — ins­be­son­de­re klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men — zu spü­ren bekom­men, wenn kurz- oder lang­fris­ti­ge Gewer­be­kre­di­te benö­tigt wer­den.

Ihre Haus­bank reagiert sehr zurück­hal­tend auf Ihre Anfra­ge nach einer Erhö­hung des Kon­to­kor­rent­kre­dits, als limi­tier­te Über­zie­hung zur Über­brü­ckung von kurz­fris­ti­gen Liqui­di­täts­eng­päs­sen?

Ihre Haus­bank for­dert höhe­re Gebüh­ren für die Bereit­stel­lung oder Bear­bei­tung sowie zusätz­li­che (per­sön­li­che) Bürg­schaf­ten bzw. (per­sön­li­che) Sicher­hei­ten?

Sie müs­sen bei Ihrer Bank zuneh­mend als "Bitt­stel­ler" auf­tre­ten, damit Ihre Anfra­gen über­haupt oder zeit­nah bear­bei­tet wer­den?

Die­se Anzei­chen spre­chen dafür, dass Sie sich Unter­stüt­zung holen und über Finan­zie­rungs­al­ter­na­ti­ven, ggf. auch über den Wech­sel der Haus­bank nach­den­ken soll­ten.

Überforderte Existenzgründer und Unternehmer

Aktu­el­le Befra­gun­gen von Exis­tenz­grün­dern und Unter­neh­mern zei­gen bei der Bean­tra­gung von Gewer­be­kre­di­ten,

  1. dass die­se mit den neu­en Anfor­de­run­gen — neben dem Tages­ge­schäft — fach­lich und zeit­lich völ­lig über­for­dert / über­las­tet sind,
  2. dass die Ableh­nungs­quo­te bei Gewer­be­kre­di­ten stark gestie­gen ist und
  3. dass in der Regel teu­re­re Kre­di­te zu schlech­te­ren Kon­di­tio­nen (z.B. Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gun­gen, zu hohe Sicher­hei­ten etc.) ver­kauft wer­den, die die Exis­tenz­grün­der und Unter­neh­mer nach­hal­tig — die nächs­ten Jah­re — wirt­schaft­lich stark belas­ten.

Nach­ge­wie­sen ist auch, dass Exis­tenz­grün­der und Unter­neh­mer in der Regel die eige­ne Zah­lungs­fä­hig­keit (Liqui­di­tät) und aus­rei­chen­de Finan­zie­rung ver­nach­läs­si­gen. Je gerin­ger die Zah­lungs­fä­hig­keit und die Sicher­hei­ten, des­to schwie­ri­ger ist es, eine für das Unter­neh­men opti­ma­le, d.h. auch lang­fris­tig sinn­vol­le Finan­zie­rungs­va­ri­an­te umzu­set­zen.

Ins­be­son­de­re "Anschluss­kre­di­te" sind recht­zei­tig zu pla­nen und zu bean­tra­gen. Des Wei­te­ren führt jeder Fehl­ver­such der Bean­tra­gung zu erhöh­ten Auf­wen­dun­gen und Unsi­cher­hei­ten sei­tens der Bank und des Unter­neh­mers. Die Bank möch­te an ihrer Sei­te einen fach­lich und kauf­män­nisch kom­pe­ten­ten und zuver­läs­si­gen Unter­neh­mer, der nicht nur die wirt­schaft­li­che, son­dern auch die per­sön­li­che Sicher­heit ver­mit­telt, den Kre­dit wie ver­ein­bart zurück­zu­zah­len.

Alle Finanzierungsmöglichkeiten rechtzeitig nutzen

Nut­zen Sie als Exis­tenz­grün­der und Unter­neh­mer alle Mög­lich­kei­ten der opti­ma­len Bean­tra­gung und Finan­zie­rung Ihrer Gewer­be­kre­di­te.

Begon­nen bei der Ermitt­lung des opti­ma­len Inves­ti­ti­ons­zeit­punk­tes, der Aus­wahl des rich­ti­gen Finan­zie­rungs­part­ners und des rich­ti­gen Finan­zie­rungs­pro­gramms, der recht­zei­ti­gen und voll­stän­di­gen Bean­tra­gung des Gewer­be­kre­di­tes, der Ver­hand­lung von Prei­sen, Zin­sen, Kre­dit- und Zah­lungs­kon­di­tio­nen über die Inan­spruch­nah­me von För­der­pro­gram­men, Haf­tungs­frei­stel­lun­gen und Ange­bo­ten zur Redu­zie­rung und Ver­mei­dung von For­de­rungs­aus­fäl­len usw. gibt es ins­ge­samt zahl­rei­che Opti­mie­rungs­mög­lich­kei­ten, die Sie die nächs­ten Jah­re wirt­schaft­lich bes­ser stel­len wer­den.

Unter­neh­mens­be­ra­tung Möl­ler und Kol­le­gen unter­stüt­zen Sie in allen Fra­gen bei der Finan­zie­rung bzw. Bean­tra­gung Ihrer Gewer­be­kre­di­te — ab 2016 auch mit einer För­de­rung für die Bera­tungs­leis­tung bis zu 80% bzw. 90% in der Sanie­rungs­pha­se des Unter­neh­mens. Mehr Infor­ma­tio­nen unter: Finan­zie­rungs­be­ra­tung.

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Erfolg im Online-Marketing mit Agenturcontrolling

Online-Marketing mit Agenturen

Die Agen­tu­rauswahl für E-Com­mer­ce- / Online-Mar­ke­ting ist auf Grund ihrer oft­mals nicht ver­gleich­ba­ren, nicht prüf­ba­ren bzw. nicht nach­voll­zieh­ba­ren Leis­tung schwie­rig.

Dazu kom­men hohe Miss­er­folgs­quo­ten im Online-Mar­ke­ting, wie

  1. wesent­li­che Bud­get– und/oder Zeit­über­schrei­tun­gen,
  2. Kan­ni­ba­li­sie­rung / Kan­ni­ba­lis­mus­ef­fekte gegen­über Kun­den bzw. Geschäfts­part­nern und damit ver­bun­de­ne Umsatz­ver­lus­te und Image­pro­ble­me,
  3. feh­len­der bzw. zu gerin­ger Nut­zen / gerin­ge Mehr­werte bei SEO-Maß­nah­men,
  4. ein­sei­tige Abhän­gig­kei­ten zu Agen­tu­ren oder
  5. die Gefahr des Über­las­sens von wich­ti­gen und teu­er erkauf­ten Wis­sen etc.

Wei­ter­le­sen

USP Patentschutz

Patentanmeldungen in Thüringen

Nicht sel­ten ent­wi­ckeln Exis­tenz­grün­der bzw. Unter­neh­mer neue Lösun­gen in Form von Erfin­dun­gen. Jena ist als High-Tech-Stand­ort Spit­zen­rei­ter in Thü­rin­gen. Es wer­den jähr­lich ca. 250 Paten­te pro 100.000 Ein­woh­ner ange­mel­det. In Deutsch­land sind es durch­schnitt­lich 59 pro 100.000 Ein­woh­ner. 50% aller Patent­an­mel­dun­gen in Thü­rin­gen kom­men aus Jena.

Der erste Schritt zum Patentschutz

Die meis­ten Exis­tenz­grün­der bzw. Unter­neh­mer sind jedoch nicht geübt im Fal­le Patent­schutz. Die Idee ist gebo­ren, die Plä­ne exis­tie­ren und nun wird am Busi­ness Case — am Geschäfts­sze­na­rio — zur trag­fä­hi­gen Umset­zung und Ren­ta­bi­li­tät der Inves­ti­tio­nen gear­bei­tet. Der Patent­in­ha­ber erhält mit dem Patent­schutz ein Exklu­siv­recht für die Ver­wer­tung sei­ner Erfin­dung. Die­ser Aspekt wirkt sich durch das Allein­stel­lungs­merk­mal (USP) erheb­lich auf die Chan­cen und die Trag­fä­hig­keit des Geschäfts­sze­na­ri­os aus.

Eine schüt­zens­wer­te Erfin­dung muss bestimm­te Vor­aus­set­zun­gen erfül­len, damit das Deut­sche Patent- und Mar­ken­amt (DPMA) bzw. das Euro­päi­sche Patent­amt (EPA) ein Patent erteilt. Zur ers­ten Beur­tei­lung, ob das Patent­amt die Ent­wick­lung bzw. Schöp­fung auch als „ech­te“ Erfin­dung aner­kennt, ist die Prü­fung fol­gen­der Aspek­te emp­feh­lens­wert:

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