AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) von

Unternehmensberatung Möller

§ 1  GELTUNGSBEREICH

Nachfolgend sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für den gesamten Geschäftsverkehr der Beratungsfirma Unternehmensberatung Möller – vertreten durch Dipl.-Kffr. Kristin Möller – und ihren „Klienten“ geregelt.

Die AGB werden vom Klienten mit der Beauftragung von Unternehmensberatung Möller automatisch anerkannt.  Unternehmensberatung Möller erkennt keine Leistungs- und Zahlungsbedingungen des Klienten an, die von denjenigen in diesen AGB abweichen. Mit der Leistungserbringung von Unternehmensberatung Möller gelten diese ausdrücklich als abgelehnt und der Klient erkennt an, dass er auf Rechteinwand verzichtet. Ein Stillschweigen seitens Unternehmensberatung Möller bedeutet keine Zustimmung.

Sondervereinbarungen und Sonstiges bedürfen der schriftlichen Form nach vorheriger Absprache.

§ 2  AUFTRAGSERTEILUNG UND LEISTUNGSERBRINGUNG

Grundlage jeder Geschäftsbeziehung ist der jeweilige Beratungsvertrag zwischen Unternehmensberatung Möller und ihrem Klienten, in dem mindestens der Leistungsumfang, Fristen sowie die Vergütung geregelt sind.

Der Klient kann Unternehmensberatung Möller postalisch, per E-Mail, per Fax, mündlich per Telefon oder persönlich beauftragen. Der Klient erhält nach seiner mündlichen Beauftragung eine Auftragsbestätigung oder Terminbestätigung per E-Mail zur Vertragsunterzeichnung. Der Auftragsbestätigung kann er 5 Tage nach ihrem Eingang, unter Angabe von berechtigten Gründen widersprechen. Ansonsten gilt die Auftragsbestätigung oder der durch Unterschrift beider Vertragsparteien geschlossene Auftrag von beiden Vertragsparteien als angenommen. Der Beratungsvertrag kommt zustande.

Nach individuellem Bedarf ist Unternehmensberatung Möller berechtigt, externe Berater hinzuzuziehen. Hierfür zusätzlich entstehende Kosten werden gemäß § 3 dem Klienten in Rechnung gestellt, wenn dieser dem externen Berater postalisch, per E-Mail, per Fax, mündlich per Telefon oder persönlich zugestimmt hat.

Der Klient erhält auch bei der Hinzuziehung externer Berater, nach seiner mündlichen Beauftragung, eine separate Auftragsbestätigung per E-Mail. Dieser Auftragsbestätigung kann er ebenfalls 5 Tage nach ihrem Eingang, unter Angabe von berechtigten Gründen widersprechen. Ansonsten gilt der externe Berater ebenfalls als beauftragt und kann separat – auf eigene Rechnung – abgerechnet werden. Die Geschäftsbeziehung besteht in diesem Fall weiterhin zwischen Unternehmensberatung Möller und ihrem Klienten, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Aktualisierungen und Änderungen von Angeboten und Aufträgen müssen von beiden Parteien schriftlich festgelegt werden. Diese gelten als Zusatzvereinbarung und sind Bestandteil der ursächlichen Vertragsbeziehung zwischen Unternehmensberatung Möller und dem Klienten.

Entstehen Unternehmensberatung Möller durch nicht Verschulden Mehrkosten, sind diese verhältnismäßig zum Auftragsvolumen durch den Klienten separat zu vergüten.

Bei Schulungen erfolgt das gleiche Prozedere. Der Schulungsnehmer kann die Schulung postalisch, per E-Mail, per Fax, mündlich per Telefon oder persönlich bei Unternehmensberatung Möller buchen. Der Schulungsnehmer erhält nach seiner Buchung eine Auftragsbestätigung per E-Mail, dann gilt die Buchung als verbindlich. Der Schulungsnehmer kann bis zu zwei Wochen vor Beginn der Schulung von seiner Buchung zurücktreten, ohne dass ihm Kosten entstehen. Tritt der Schulungsnehmer binnen zwei Wochen vor Schulungsbeginn zurück, wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 50 %, binnen einer Woche vor Schulungsbeginn in Höhe von 75 Prozent des vereinbarten Nettohonorars bzw. der vereinbarten Schulungsgebühr fällig.

Zudem besteht seitens Unternehmensberatung Möller Anspruch auf Kostenerstattung für bereits entstandene Auslagen.

§ 3 VERGÜTUNG

Wird durch den Klienten oder seinen Handlungsbevollmächtigten die Unternehmensberatung Möller mündlich oder schriftlich wirksam beauftragt, ohne dass ein Honorar vereinbart wird, gilt der empfohlene Stunden-/ Tagessatz der Richtlinie „Thüringer Beratungsförderung 2014-2020“. Auslagen sind bereits im Stunden-/ Tagessatz enthalten. Je nach Beratungsauftrag bzw. Vereinbarung können auch höhere Reisekostenaufwände entstehen. Werden die Reisekosten nicht separat festgelegt, gelten mit der Auftragsbestätigung oder Terminvereinbarung 35 Cent pro gefahrenen Kilometer als vereinbart. Die beauftragte bzw. vereinbarte Reisezeit wird als Beratungszeit angesetzt, wenn hierzu keine andere Vereinbarung getroffen wurde. Zum vereinbarten Honorar und den vereinbarten Nebenleistungen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19 Prozent zu tragen.

Das Erst- bzw. Kennenlerngespräch ist in den ersten 90 Minuten kostenfrei. Danach können beide Parteien entscheiden, ob und in welcher Form bzw. zu welchen Konditionen, einschließlich Nebenleistungen eine Beauftragung stattfindet.

§ 4 ZAHLUNG, FÄLLIGKEIT

Der Anspruch von Unternehmensberatung Möller auf Zahlung der Rechnung und Nebenleistungen, entsteht für jede Teilleistung, sobald diese durch Unternehmensberatung Möller erbracht wurde.

Die Bezahlung der Rechnung erfolgt sofort und ohne Abzug, spätestens vierzehn Tage nach Rechnungsdatum. Bei Zahlungsverzug ist Unternehmensberatung Möller berechtigt, eine Aufwandspauschale für die Bearbeitung sowie Verzugszinsen in Höhe von 5% der Nettoauftragssumme pro verzögerten Monat in Rechnung zu stellen.

Der Klient ist nicht berechtigt, Zahlungen aufzurechnen oder zurückzuhalten, auch nicht wegen Beanstandungen oder Gegenansprüche. Beanstandungen führen erst dann zu einem Anspruch des Klienten, wenn er eine angemessene schriftliche Nachfrist zur Nacherfüllung gesetzt hat und diese erfolglos verstrichen ist.

Bei Mittlern gilt für die Zahlungsfälligkeit der Zahlungseingang des bedienten Kunden.

§ 5 LEISTUNGSFRISTEN UND TERMINE

Vereinbarte Leistungsfristen sind Richtwerte bzw. voraussichtliche Termine, die nach einer ersten Zeitschätzung vereinbart werden. Trotz Bestreben von Unternehmensberatung Möller, vereinbarte Leistungsfristen einzuhalten, führen mögliche Terminverschiebungen erst dann zu einem Anspruch des Klienten, wenn er eine angemessene schriftliche Nachfrist gesetzt hat und diese erfolglos verstrichen ist.

§ 6 MITWIRKUNGSPFLICHT DES KLIENTEN

Der Klient verpflichtet sich, Unternehmensberatung Möller alle erforderlichen Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die ordnungsgemäße Durchführung des Auftrages benötigt werden.

Andernfalls ist Unternehmensberatung Möller – nach erfolglosem Verstreichen einer angemessenen Frist – berechtigt, den Auftrag ohne Zustimmung des Klienten abzubrechen. Bis dahin erbrachte Leistungen, einschließlich Sonderleistungen und Ausfallhonorar in Höhe von 50 Prozent des noch verbleibenden Auftragswertes trägt der Klient.

§ 7 VERSCHWIEGENHEITSKLAUSEL

Unternehmensberatung Möller ist verpflichtet, über alle betrieblichen, geschäftlichen und privaten Angelegenheiten, die ihr im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen sind, absolutes Stillschweigen zu bewahren. Diese Verpflichtung gilt im gleichen Maße für die Erfüllungsgehilfen von Unternehmensberatung Möller.

Diese Schweigepflicht besteht in vollem Umfang auch nach Beendigung des Auftrages weiter und kann nur durch den Klienten schriftlich aufgehoben werden. Darüber hinaus ist die Beratungsfirma verpflichtet, die zum Zwecke der Beratungstätigkeit überlassenen Unterlagen und Daten zu schützen, insbesondere vor der Einsichtnahme oder Verwendung Dritter. Siehe auch Datenschutzkonzept.

§ 8 HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG

Unternehmensberatung Möller übernimmt keine Haftung für jegliche Schäden und Folgeschäden, die nicht im Rahmen ihrer Vermögenshaftpflichtversicherung abgedeckt sind. Dies gilt auch für Schäden an Hard- und Software sowie Daten des Klienten oder Schäden, die durch höhere Gewalt entstehen.

Unternehmensberatung Möller ist verpflichtet, die ihr übertragenen Arbeiten mit der fachlichen und kaufmännischen Sorgfalt sowie nach bestem Wissen durchzuführen. Dennoch haftet Unternehmensberatung Möller nicht für den Fall, dass der Erfolg einer von ihr erbrachten Leistung hinter den Erwartungen des Klienten zurückbleibt.

Unternehmensberatung Möller haftet auch nicht für Schäden und Folgeschäden ihr überlassener Dokumente oder Informationen, die der Klient oder von ihm beauftragte Dritte verändert oder verfälscht haben.

Die Haftung von Unternehmensberatung Möller beschränkt sich allein auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Bei einer durch Unternehmensberatung Möller anerkannten Beanstandung eines Klienten behält sich Unternehmensberatung Möller vor, eine Nach- bzw. Ersatzleistung zu gewähren. Alle anderen Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen.

Unternehmensberatung Möller übernimmt auch keine Haftung, die auf die Verletzung eines Urheberrechts oder auf Ansprüchen Dritter basieren.

§ 9 MÄNGEL

Der Klient ist mit der Leistung von Unternehmensberatung Möller zufrieden, wenn er Beanstandungen nicht binnen 14 Tage nach Leistungsübergang per Einschreiben, Fax oder Email geltend macht.  Änderungen oder Abweichungen der Leistungsausführung sind kein Grund zur Beanstandung durch den Klienten, so fern diese dem vereinbarten Beratungsziel zugeordnet werden können.

§ 10 SALVATORISCHE KLAUSEL

Ist eine oder sind mehrere Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder sollte dieser Vertrag eine Regelungslücke enthalten, sollen sich die Parteien auf eine Regelung einigen, welche die unwirksame oder fehlende Bestimmung so weit wie möglich ersetzt.

§ 11 ANZUWENDENDES RECHT, ERFÜLLUNGSORT UND GERICHTSSTAND

Zwischen dem Klienten und Unternehmensberatung Möller wird für alle Rechtsbeziehungen deutsches Recht vereinbart. Der Erfüllungsort ist Erfurt. Als Gerichtsstand wird Erfurt vereinbart.

Stand 15.02.2015